50 Tonnen Salz

Auf Winterwetter vorbereitet: Das Salzlager am Bauhof ist noch gut gefüllt

Gut gefüllt: Bereits in der vergangenen Wintersaison hatten Thomas Schlüter, Leiter des Bauhofs, und seine Mitarbeiter genügend Salz gebunkert, um die Straßen bei Eis und Schnee zu streuen.
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Gut gefüllt: Bereits in der vergangenen Wintersaison hatten Thomas Schlüter, Leiter des Bauhofs, und seine Mitarbeiter genügend Salz gebunkert, um die Straßen bei Eis und Schnee zu streuen.

Die ersten Schneeflocken rieseln, und viele freuen sich auf mehr. Autofahrer hingegen schauen eher mit besorgtem Blick auf die Wetterprognosen, insbesondere für Berufspendler ist der Winter in den frühen Morgenstunden kein Vergnügen. Ihnen sei gesagt: Die Mitarbeiter des Drensteinfurter Bauhofs stehen in den Startlöchern – und Salz ist ohnehin genug da.

Drensteinfurt – „50 Tonnen lagern am Bauhof“, beziffert Fachbereichsleiter Christoph Britten (Planen, Bauen, Umwelt) den Bestand. Weil der vergangene Winter mild war und wenige Wintereinsätze erfordert hatte, habe man aktuell nicht mal nachbestellen müssen.

In der eigenen Salzhalle aus Holz ist das Streugut bestens aufgehoben und kann auch in diesem Jahr noch verwendet werden. „Wenn Klumpen entstanden sind, werden diese in den Streufahrzeugen gemahlen und in der passenden Körnung auf die Straßen gebracht“, erklärt Fachbereichs-Mitarbeiter Hans-Ulrich Herding.

Sichere Straßen durch Bereitschaftsteam

Seit dem 1. November besteht im Bauhof-Team die Winterbereitschaft, zwei Teams wechseln sich hierbei ab. Was Bereitschaft bedeutet? Vor allem frühes Aufstehen: „Um 4.30 Uhr prüft ein Mitarbeiter des Bereitschaftteams die Wetterverhältnisse und ruft – wenn es nötig ist – die jeweilige Mannschaft aus dem Bett“, beschreibt Herding das Prozedere. Die sorgt dann mit drei großen Streufahrzeugen sowie etlichen Kleintraktoren auf den Straßen und Radwegen im Stadtgebiet für sichere Straßen. „Für die Gehwege sind im Wesentlichen die Anwohner zuständig.“

Diese Einsätze verbinden viele Menschen mit Schnee, Hans-Ulrich Herding weist aber darauf hin, dass die Glätteeinsätze viel häufiger erforderlich sind als Schnee fällt. „Liegen die Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich, ist es früh am Morgen immer wieder so glatt, dass die Bauhof-Mitarbeiter zum Streuen ausrücken.“ Die Frühaufsteher im Berufsverkehr wissen das zu schätzen, „wer erst nach Sonnenaufgang das Haus verlässt, hat die nächtliche Glätte – und die damit verbundenen Einsätze – in der Regel gar nicht mitbekommen, weil die ersten Sonnenstrahlen bereits alles weggeschmolzen haben“.

Erster Einsatz zwischen den Feiertagen

In diesem Winter habe es den ersten Einsatz zwischen den Feiertagen gegeben, so Britten. Seit der Nacht zu Donnerstag sind die Streufahrzeuge vermehrt im Einsatz. Für die Salzmenge im Bestand hat Britten mit Bauhofleiter Thomas Schlüter bereits ausgerechnet, dass dieser erst mal einige Wintertage abdeckt, bevor nachgefüllt werden muss: „Für einen Volleinsatz brauchen wir im Stadtgebiet fünf Tonnen Salz – zehn solcher harten Wintertage sind also gesichert.“

Volleinsätze kommen aber gar nicht so häufig vor, „weil das Wetter so extrem nicht ist oder weil beispielsweise in den Ferien Schulwege gar nicht genutzt werden“, sagt Britten. Und wenn es wirklich mal überraschend eng werden sollte, hat die Stadt Drensteinfurt einen guten Draht zum Landesbetrieb Straßen.NRW. Der würde im Notfall aus seinem Lager bei Lüdinghausen auch mal mit einer Lkw-Ladung Salz aushelfen.

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