Arbeitslosenzahlen im November in Drensteinfurt

Arbeitslosigkeit in Drensteinfurt geht zurück

Agentur für Arbeit
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Die Arbeitslosigkeit im Kreis Warendorf ist weiter gesunken.

Die Arbeitslosigkeit geht in Drensteinfurt weiter zurück. 313 Menschen aus der Wersestadt hatten im November keinen Job, meldet die Agentur für Arbeit. Das sind sieben weniger als im Vormonat und entspricht einem Minus von 2,2 Prozent.

Drensteinfurt - Damit ist der November der dritte Monat in Folge, in dem die Arbeitslosigkeit in Drensteinfurt sinkt. Gleichwohl liegt die aktuelle Arbeitslosenzahl satte 30,4 Prozent über der des Vorjahresmonats: Im November 2019 waren es 240 Arbeitslosen, 73 weniger als aktuell.

Von den 313 Arbeitslosen sind 174 Männer und 139 Frauen. 86 Ausländer hatten im November keinen Job (sechs weniger als im Oktober und genauso viele wie im September).

Die Jugendarbeitslosigkeit geht im dritten Monat in Folge zurück: Von 41 im August über 31 im September und 26 im Oktober auf nunmehr 23 junge Menschen im alter von 15 bis unter 25 Jahren. Auch bei den Älteren sank die Zahl der Arbeitslosen: 86 Menschen ab 55 Jahren hatten keine Job – vier weniger als im Oktober.

Im Kreis Warendorf erstmals seit April weniger als 7400 Arbeitslose

Im November sank die Arbeitslosigkeit im Kreis Warendorf erstmals seit April wieder unter die Marke von 7 600. Im zurückliegenden Monat waren im Kreisgebiet insgesamt 7 596 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet und damit 457 weniger als im Oktober. Das entspricht einem Rückgang um 5,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,3 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent.

„Damit entwickelt sich der Arbeitsmarkt derzeit saisontypisch“, erläutert Joachim Fahnemann, Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster, und ergänzt: „Im Herbst stellen die Unternehmen und Verwaltungen üblicherweise wieder mehr Personal ein. Im Handel und bei Kurierdiensten aber auch in den öffentlichen Verwaltungen wurden auch in diesem Jahr neue Mitarbeiter gesucht. Die Einschränkungen durch den von der Regierung verhängten Lockdown Light haben daher bislang nicht zu einer steigenden Arbeitslosigkeit geführt.“

Kurzarbeit geht nach Höchststand im April zurück

Endgültige statistische Daten zu Kurzarbeit liegen nun für die Monate März bis Mai vor. Erwartungsgemäß stieg die Kurzarbeit im Kreis Warendorf durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie im April auf einen Höchststand mit 1 613 Betrieben, die für 17 276 Beschäftigte Kurzarbeit abgerechnet haben. Mit der teilweisen Aufhebung der Corona-bedingten Einschränkungen sank im Mai auch die Zahl der kurzarbeitenden Betriebe. Insgesamt haben im Kreisgebiet im Mai 1 603 Unternehmen für 12 932 Beschäftigte Kurzarbeit abgerechnet. 

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