Arbeitslosenzahlen für Oktober

Erholung auf dem Arbeitsmarkt in Drensteinfurt setzt sich fort

Agentur für Arbeit
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Es gibt gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt für Drensteinfurt.

Die Zahl der Arbeitslosen ist weiter gesunken. Für Oktober meldete die Agentur für Arbeit 320 Menschen ohne Job in Drensteinfurt, das sind 24 weniger als im September (minus 7 Prozent). Und der September war der erste Monat in diesem Jahr seit Februar, in dem die Arbeitslosenzahlen in Drensteinfurt rückläufig waren.

Drensteinfurt - Im Vergleich zum Oktober 2019 ist die Bilanz allerdings nicht so rosig. Dieses Jahr sind es 66 Personen beziehungsweise 26 Prozent mehr als im Vorjahresmonat mit damals 254 Arbeitslosen.

Weiterhin stellen die Männer den größeren Anteil der Arbeitslosen in Drensteinfurt: Die Statistik weist 181 männliche und 139 weibliche Arbeitslose aus. Unter den 320 Arbeitslosen sind 80 Ausländer, sechs weniger als im September und elf weniger als im August. Auch die Jugendarbeitslosigkeit ging weiter zurück: 26 junge Menschen im Alter von 15 bis unter 25 Jahren hatten keinen Job, im September waren es noch 31, im August gar 41. Kaum Veränderung gab es bei der Zahl der älteren Arbeitslosen. 90 Menschen ab 55 Jahren hatten keinen Job (September: 91, August: 89).

Auch im Kreis Warendorf sinken die Zahlen

Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Arbeitslosigkeit auch im gesamten Kreis Warendorf zum zweiten Mal in Folge gesunken. Im Oktober waren 8.053 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, 355 weniger als im September. Die Arbeitslosenquote verbesserte sich um 0,2 Prozentpunkte auf zuletzt 5,1 Prozent. Insgesamt lagen die Arbeitslosenzahlen weiterhin erheblich über denen des Vorjahres. Im Oktober waren 1.065 Personen mehr arbeitslos als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich gegenüber Oktober 2019 um 0,7 Prozentpunkte.

„Die Arbeitslosigkeit liegt nach wie vor deutlich über dem Niveau des vergangenen Jahres, dennoch verzeichneten wir im Oktober zunächst eine für den Herbst typische saisonale Belebung am Arbeitsmarkt“, berichtet Joachim Fahnemann, Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen-Münster.

Jugendarbeitslosigkeit sinkt

Davon profitierten besonders Jugendliche und junge Erwachsene. So sank die Arbeitslosigkeit der unter 25-Jährigen im Kreisgebiet um 112 auf 825 Personen. „Manche junge Menschen haben im vergangenen Monat eine Ausbildung oder ein Studium begonnen. Einige andere konnten sich aber auch aus der Arbeitslosigkeit abmelden, weil sie eine neue Anstellung angetreten haben“, sagt Fahnemann. Denn im Oktober suchten einige Arbeitgeber in der Region wieder Personal. Sie meldeten 676 neue freie Stellenangebote bei der Agentur für Arbeit, 219 mehr als im Oktober des vergangenen Jahres. 

Kurzarbeit stark nachgefragt

Endgültige statistische Daten zu Kurzarbeit liegen nun für die Monate März und April vor. Im Monat März, in dem die Corona-Pandemie erste Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt zeigte, haben insgesamt 956 Unternehmen aus dem Kreis Warendorf für 9 930 Beschäftigte Kurzarbeit bei der Agentur für Arbeit abgerechnet. Im Folgemonat ist die Kurzarbeit erwartungsgemäß erheblich angestiegen. Im April haben 1.613 Betriebe für 17.276 Beschäftigte Kurzarbeit abgerechnet. „Viele Arbeitgeber haben das Instrument der Kurzarbeit genutzt und so ihre Mitarbeiter zunächst weiter im Betrieb halten können“, berichtet Joachim Fahnemann. Betroffen war im April besonders das verarbeitende Gewerbe. In dieser Branche waren 5.283 Beschäftigte in 174 Unternehmen in Kurzarbeit. Im Handel waren 2.785 Beschäftigte in 400 Firmen betroffen. Im Hotel- und Gastgewerbe haben 932 Beschäftigte in 246 Betrieben kurzgearbeitet.

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