SPD-Politiker zu Gast im Drensteinfurter Rathaus

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Bürgermeister Carsten Grawunder (Mitte) erhielt gestern Besuch von Annette Watermann-Krass und Bernhard Daldrup.

Drensteinfurt - Gute Nachrichten überbrachten gestern die SPD-Politiker Bernhard Daldrup, Mitglied des Bundestages, und Annette Watermann-Krass, Landtagsabgeordnete, beim Antrittsbesuch bei Bürgermeister Carsten Grawunder. Drensteinfurt kann finanzielle Hilfe von der Bundesregierung erwarten. In dem Gespräch im Heimatkreis der Abgeordneten ging es, neben dem Thema kommunale Finanzen, um Infrastruktur und Fracking im Münsterland.

Daldrup verkündete, dass die Bundesregierung die Kommunen jährlich bei den sozialen Kosten entlasten will. „Die verbesserte Umsatzsteuerbeteiligung bringt Drensteinfurt 32 000 Euro Mehreinnahmen“, sagte Daldrup. Dies sei sicherlich nicht die Lösung aller Probleme, aber es verspreche Linderung.

Bürgermeister Grawunder freute sich über diese Ankündigung und sagte: „Von dem direkten Kontakt zu den Politikern auf verschiedenen Ebenen profitiere auch ich.“ Im Kreis Warendorf sei die Vernetzung sehr gut, so sein erster Eindruck im Amt.

Ein weiteres Thema in dem einstündigen Gespräch war das Fracking. Hier sicherte Watermann-Krass zu, dass die SPD für die Verhinderung dieser Art von Erdgasförderung stehe. Die Ministerpräsidentin habe sich klar dagegen positioniert. „Dass das neue Gesetz den Bürgerinitiativen nicht weit genug geht, ist wahrscheinlich, aber es ist Bewegung drin“, so Bundespolitiker Daldrup. Schließlich gebe es auch Befürworter der Technologie. „Wir lehnen diese Technik generell ab“, ergänzte der Bürgermeister. Daldrup sagte schmunzelnd: „Berlin ist die Stadt, die alle Wünsche erfüllt, aber nicht sofort.“

Zum Schluss traten alle Teilnehmer für eine möglichst schnelle Verbesserung der Situation auf der Landstraße 851 nach Sendenhorst ein. „Landesminister Groschek hat uns Unterstützung zugesagt“, sagte Daldrup. Es müssten neue Impulse in diese Diskussion eingebracht werden. „Es kann nicht so schwer sein, auf ein paar Kilometern die Kurven rauszunehmen“, fügte Watermann-Krass hinzu und hofft auf rasche Umsetzung. - jdw

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