Alfred Haase ist tot - Streitbarer Politiker mit Herz für die Heimat

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Alfred Haase starb im Alter von 90 Jahren.

Ameke – Alfred Haase ist tot. Der Ameker Kommunalpolitiker und Ehrenringträger der Stadt starb im Alter von 90 Jahren.

Über 40 Jahre war Alfred Haase kommunalpolitisch aktiv, von 1961 bis 1999 gehörte er dem Rat der Stadt Drensteinfurt an. Dort machte er sich einen Namen als streitbarer Politiker, dem die Entwicklung seiner Heimatstadt stets am Herzen lag. Als studierter Vermessungsingenieur war vor allem sein Rat zu Bau-Themen und zur Stadtentwicklung gefragt.

In vielen politischen Debatten hat Haase unterschiedliche Standpunkte erkannt und oft mit seinem Wissen und seinem tiefsinnigen Humor zu einem Kompromiss zusammengeführt. In den politischen Gremien leitete er seine Wortmeldungen oft mit den Worten „Wenn ich einmal zusammenfassen darf“ ein.“

Unentwegt politisch aktiv

Betroffen und traurig zeigte sich die CDU-Ortsunion Walstedde. „Mit dem Tod ihres Ehrenvorsitzenden Alfred Haase verliert die Ortsunion Walstedde ein politisches Urgestein, so Vorsitzender Alfred Krellmann.

Vom 19. März 1961, damals noch in der Gemeindevertretung Walstedde, bis zum 26. September im Rat der Stadt Drensteinfurt war Alfred Haase unentwegt politisch aktiv. Krellmann: „In den 43 Jahren seiner politischen Arbeit war er in den Sitzungen des Rates, der unterschiedlichen Ausschüsse, der Fraktion und unterschiedlicher kommunaler Intuitionen immer kompetent und präsent.“

Augenmerkt galt stets auch Heimatdorf

Alfred Haase leitete die Ortsunion Walstedde vom 23. November 1988 bis zum 14. März 2001 als Erster Vorsitzender. Krellmann: „Sein Augenmerk galt aber stets auch seinem Heimatdorf Ameke“. Dort engagierte er sich in mehreren Vereinen.

Für seine Verdienste um die Stadt Drensteinfurt wurde Alfred Haase mit dem Ehrenring der Stadt augezeichnet.

Haase hinterlässt eine Frau, einen Sohn, zwei Töchter und vier Enkelkinder.

Informationen zur Beerdigung:

Die Beerdigung beginnt am Samstag, 24. August, vom Hochkreuz aus auf dem Friedhof in Walstedde. Anschließend ist die Eucharistiefeier in der Kapelle St. Georg, Ameke.

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