Reinhard Heinze regiert die Bürgerschützen

Gemeinsam mit Ehefrau Maike regiert Reinhard Heinze den Bürgerschützenverein St. Johannes in Drensteinfurt.
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Gemeinsam mit Ehefrau Maike regiert Reinhard Heinze den Bürgerschützenverein St. Johannes in Drensteinfurt.

Drensteinfurt - Die Bürgerschützen St. Johannes haben einen neuen König. Mit dem 278. Schuss brachte Adjutant Reinhard Heinze den Erlbadadler zu Fall und bestieg damit als 140. König des Bürgerschützenvereins den Thron. Zu seiner Königin ernannte er seine Ehefrau Maike.

Am Ende lieferten sich die beiden Kontrahenten Dieter Zimmermann und Adjutant Reinhard Heinze ein spannendes Duell, das Letzterer mit einem unerwartet präzisen Schuss um 16.31 Uhr für sich entschied. Begeistert trugen die Schützen ihren neuen König durch die Menge.

Überhaupt war die Stimmung am Samstag ausgelassen und fröhlich, niemand ließ sich das regnerische Wetter anmerken. Als treffsicher an der Vogelstange hatte sich auch Spieß Herbert Reher erwiesen, als er mit dem 109. Schuss den Apfel erbeutete. Zepter (148. Schuss) und Krone (149. Schuss) sicherte sich Günter Kröger und das Fass Andreas Kröger mit dem 154. Schuss.

Begonnen hatte das Fest traditionell am Freitagabend mit einem Gottesdienst in der St.-Regina-Kirche mit der musikalischen Begleitung des Kirchenchores unter Leitung von Kantorin Miriam Kaduk. Pfarrer Jörg Schlummer betonte in seiner Ansprache: „Friedlich zusammen sein und miteinander feiern, dafür stehen Schützen und darauf können Sie stolz sein.“

Nach der Messfeier ging es zur Kranzniederlegung am Kriegerehrenmal. Ausgelassen feierten die Schützen später das Bierkönigschießen, bei dem Steffen Pohlenz mit dem 325. Schuss um 22.52 Uhr als treffsicherster Schütze und neunter Bierschützenkönig hervorging. DJ Marko sorgte bis weit in die Nacht hinein für gute Stimmung.

Schützenfest der Bürgerschützen St. Johannes - Teil 1

Schützenfest der Bürgerschützen St. Johannes - Teil 1

Das Antreten auf dem Marktplatz am Samstagmittag fiel buchstäblich ins Wasser. Nur wenige Zuschauer beobachteten das bunte Spektakel. In Plastiktüten eingepackt waren die Fahnen und auch die roten Uniformen der Landsknechtgarde waren sicher vor dem Regen geschützt.

Trotz des Dauerregens war der Marktplatz mit den Schützen, der Avantgarde, dem Spielmannszug Grün-Weiß und dem Spielmannszug Albersloh gut gefüllt. Spieß und Unteroffizier schritten die Reihen ab und ließen den einen oder anderen der Anwesenden strammstehen. Gut gelaunt legte sich Spieß Herbert Reher in einen Liegestuhl, um so demonstrativ dem Wetter zu trotzen.

Nach dem Abholen von Fahne und Chargierten an der Alten Post zogen die Schützen zum Hammer Poat, um das noch amtierende Königspaar Joachim und Rita Dittrich mit der Kutsche abzuholen.

Auf dem Schützenplatz war der Wettergott eindeutig auf der Seite der Schützen. Bei bestem Wetter - es zeigte sich sogar zeitweise die Sonne am blauen Himmel - fand das Vogelschießen statt. Während die Erwachsenen der Musik des Blasorchesters Everswinkel lauschten, an der Theke standen oder dem Vogelschießen zusahen, gab es für die Kinder Unterhaltung durch einen Ballonkünstler, beim Glücksrad oder am Maltisch, organisiert vom Drensteinfurter Verein Sonnenstrahl. Auch Susanne Fögeling vom Spielwarengeschäft Fiffikus war mit ihrem Team zum Kinderschminken gekommen.

Schützenfest der Bürgerschützen St. Johannes - Teil 2

Schützenfest der Bürgerschützen St. Johannes - Teil 2

Die Proklamation des neuen Königs Reinhard II. Heinze und seiner Königin Maike Heinze musste aufgrund eines erneuten Regengusses im Zelt stattfinden.

Einziger Wehmutstropfen am Tag war die matschige Wiese am Schützenplatz, die für viele schmutzige Schuhe und Hosenbeine verantwortlich war.

Die Polonaise durch Stewwert, die den Schützenzug unter anderem zum Malteserstift führte, um auch die Senioren am Geschehen teilnehmen zu lassen, bescherte herrliches Wetter, das sich aber leider nicht bis zum Ende hielt. Kurz vor der Alten Post ergoss sich ergiebiger Regen über die Gesellschaft, so dass kurzerhand die Veranstaltung ins Zelt im Schlosspark verlegt wurde. Hier fanden auch die Übergabe der Insignien, der Vorbeimarsch und der große Zapfenstreich statt, der vom Blasorchester Everswinkel und dem Spielmannszug Grün-Weiß präsentiert wurde.

Anschließend füllte sich das Zelt zum Großen Festball mit der Tanzband Gigolos. Bis weit nach Mitternacht feierten Schützen und Gäste mit Musik, Tanz und ungebrochen bester Stimmung.

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