6500 Besucher beim 107. Renntag 

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Drensteinfurt - 6500 Besucher, lange Schlangen an den Wettständen und eine noch längere am Kuchenstand und damit auch ein sichtlich zufriedener Klaus Storck waren am Sonntag beim 107. Renntag im Erlfeld anzutreffen. In Verbindung mit hochkarätigen Pferden und Reitern erwies sich das Großevent als Erfolg.

Der Gesamt-Wettumsatz beträgt 122 497 Euro. Der volle Parkplatz und die Schlangen am Eingang waren ein erstes Indiz für die gute Resonanz des diesjährigen Renntags. Lediglich bedrohliche Wolken am Himmel verhießen nichts Gutes und tatsächlich ergoss sich pünktlich zum ersten Rennen ein Regenschauer über das Erlfeld. Die Besucher ließen sich davon nicht beeindrucken. 

Ralf Dormagen aus Drensteinfurt, seit gut zehn Jahren Gast an der Bahn und am Sonntag mit Freunden und Familie da, erklärte kurz, knapp und fröhlich: „Die Stimmung ist gut, das Wetter scheiße, aber da haben wir gut vorgesorgt.“ So wie ihm ging es den zahlreich erschienen Pferde- und Wettbegeisterten: Die gute Laune blieb, lediglich der Rasen wurde zusehends matschiger. 

107. Renntag in Drensteinfurt Hutwettbewerb

In sportlicher Hinsicht hatten die Favoriten bei diesem Renntag die Nase vorn, bilanzierte der sportliche Leiter Detlef Orth am Ende. Nach dem Start war es Schlag auf Schlag gegangen, 13 Rennen mussten absolviert werden.

Große Aufregung herrschte beim vierten Rennen, bei dem die Fahrer schlicht eine Runde zu wenig liefen und das daraufhin annulliert werden musste. Nach langer Überlegung entschied sich die Rennleitung, das Rennen als letztes zu wiederholen. Für Pater Johny, der völlig unerfahren auf dem Gebiet des Pferdetotos zufällig auf den Sieger gesetzt hatte, war das eine kleine Enttäuschung. Sämtliche Einsätze des annullierten Rennens wurden unverzüglich ausgezahlt. 

107. Renntag in Drensteinfurt – Teil 1

Der begehrte Fahrercup mit 1000 Preisgeld ging erneut – zum dritten Mal – an Jochen Holzschuh, auf Platz zwei kam Manfred Walter, den dritten Platz sicherte sich Andre Bakker. Beim Trabreiten mit einer Garantieauszahlung in der Siegerwette von 1.500 Euro trug die Trabreitchampionesse Ronja Walter nicht den Sieg davon, sondern musste sich mit dem zweiten Platz begnügen. Siegerin wurde eine überglückliche Leonie Vethaak auf Bizzy Tolli T. 

107. Renntag in Drensteinfurt – Teil 2

Über den Tag verteilt war an den Wettbüros einiges los, ebenso an der Kuchentheke von Maria Schmand, die mit ihrem 15-köpfigen Team mit 130 Torten aus dem Vollen schöpfen konnte, durchgehend belagert war. Und auch die fehlenden Sitzplätze im Zelt schienen niemanden groß zu stören. Dichtes Gedränge herrschte bei Susanne Fögeling, die mit ihren Helfern dafür sorgte, dass auf dem Platz einige Spidermans, Marienkäfer oder andere bunte Gesichter auftauchten. 

107. Renntag in Drensteinfurt – Teil 3

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