600 Besucher beim Dämmerschoppen der Bürgerschützenverein St. Johannes

Feierlaune bei Schützenfest-Ersatz

Dämmerschoppen Bürgerschützenverein  St. Johannes Drensteinfurt im Schlosspark
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Menschen in Feierlaune: Der Dämmerschoppen war ein lang ersehntes Festereignis. Zwar ohne Tanz und mit Getränken in Flaschen, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch.

 Zum ersten Mal seit Corona hatte der Bürgerschützenverein „St. Johannes“ die Bevölkerung in den Schlosspark zum fröhlichen Beisammensein mit Musik eingeladen. Zum Dämmerschoppen gekommen waren mehr als 600 rundum zufriedene Besucher, die das herrliche Wetter, die Gemeinschaft und das eine oder andere kühle Bier genossen.

Drensteinfurt - Theo Scharbaum, Vorsitzender der Bürgerschützen, war ebenfalls zufrieden. „Wir sind total glücklich, dass wir die Aktion ausrichten durften“, erklärte er. „Den Dämmerschoppen“, so ergänzte er stolz, „haben wir innerhalb von 14 Tagen aus dem Boden gestampft.“ Auch wenn 2 500 Besucher hätten kommen dürfen, sei er mit der Resonanz mehr als zufrieden. „Es bleibt jedem selbst überlassen, ob er kommen will oder nicht.“

Besonders erfreulich sei es, dass die Stadt- und Feuerwehrkapelle aus Sendenhorst so kurzfristig Zeit hatte, um das Fest musikalisch zu begleiten. „Es ist ein wunderbares Bild, man kann es gar nicht beschreiben“, begeisterte sich Bürgermeister Carsten Grawunder angesichts der vollen Tische. Das Leben komme langsam wieder in Fahrt, und das sei auch gut so.

Dämmerschoppen Drensteinfurt

Dämmerschoppen Drensteinfurt
Dämmerschoppen Drensteinfurt
Dämmerschoppen Drensteinfurt
Dämmerschoppen Drensteinfurt
Dämmerschoppen Drensteinfurt

Fast war wieder alles wie in alten Zeiten. Wer jedoch am Dämmerschoppen teilnehmen wollte, musste am Eingang seinen Impfausweis vorlegen, Genesung oder Test nachweisen, denn auf die „3G-Regeln“ wurde streng geachtet. Getanzt werden durfte noch nicht und das Bier gab es nur in Flaschen, was kein Problem war. Selbstverständlich hatte sich das Königspaar Hans und Mariel van Doorn unters Volk gemischt. „Es ist schön, als Königspaar mit den Stewwertern zusammen zu sein“, schwärmte van Doorn. Das Schützenfest sei ein soziales Treffen. „Dass wir nicht miteinander feiern durften, war traurig“, so der König.

Gut gefallen hat der kleine Ersatz für das Schützenfest auch Monika Hach: „Das ist endlich mal was anderes als immer nur Corona.“ Besonders schön sei, dass viele junge Leute gekommen seien. „Es ist einfach nur schön.“ Damit sprach sie wohl vielen Besuchern aus der Seele.

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