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101 km/h bei Tempo 50! Polizei zieht Raser aus dem Verkehr - auch Trunkenheitsfahrt beendet

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Von: Cedric Sporkert

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Autofahrer aufgepasst: Nach der Reform der Straßenverkehrsordnung wird es für Temposünder künftig richtig teuer. (Symbolbild)
Die Polizei im Kreis Warendorf erwischte etliche Verkehrssünder (Symbolbild). © Sven Hoppe/dpa

Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der L585 hat die Polizei im Kreis Warendorf etliche Verkehrssünder erwischt. Zwei Autofahrer fielen besonders negativ auf.

Drensteinfurt - Am Donnerstagnachmittag führte die Polizei auf der L585 zwischen Drensteinfurt und Albersloh nach eigenen Angaben eine Geschwindigkeitsüberwachung mit sehr vielen Verstößen durch. Insgesamt wurden 15 Verwarnungsgelder erhoben und 41 Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt.

Raser muss Führerschein einen Monat lang abgeben

Der schnellste Fahrer hatte eine gemessene Geschwindigkeit von 101 Stundenkilometern auf dem Tacho. In dem Bereich ist eine Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern erlaubt. Der unrühmliche Tagessieger muss mit einem Bußgeld von 320 Euro, zwei Punkten und einem Fahrverbot von einem Monat rechnen.

Des Weiteren stellten die Polizisten bei einem Fahrer, der ebenfalls zu schnell unterwegs war, Alkoholgeruch fest. Eine anschließende Überprüfung bei der Polizeiwache Ahlen bestätigte den Verdacht. Den Fahrer erwartet jetzt ein Verfahren wegen Trunkenheit am Steuer.

L585 immer wieder Schauplatz schwerer Unfälle

Dass die Polizei auf der Landesstraße Geschwindigkeitskontrollen durchführt, hat durchaus seine Berechtigung. Immer wieder passieren auf dieser Strecke - teilweise schwere - Unfälle. Erst am 9. Mai hatte sich ein Motorradfahrerin bei einem Alleinunfall auf der Kreuzung B58/L585 leicht verletzt.

Im Januar kollidierten ein Mercedes Kombi und ein Seat. Der Fahrer und die Fahrerin mussten schwer verletzt in Krankenhäuser gebracht werden.

Auch in Hamm Schwerpunkteinsatz Geschwindigkeit

Am Mittwoch kontrollierte bereits die Hammer Polizei nach eigenen Angaben in der Zeit zwischen 7 und 14 Uhr an mehreren Stellen im dortigen Stadtgebiet die vorbeifahrenden Fahrzeuge. Auch die Kollegen in Hamm ahndeten etliche Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung.

Insgesamt verhängten die Beamten demnach 40 Verwarnungsgelder und schrieben elf Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen, Nutzen des Smartphones während der Fahrt und weiteren Verkehrsverstößen.

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