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Viele Besucher bei zweiter Auflage der BIG-Gewerbeschau „Bönen kann was“

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Ein echter Hingucker waren die Models, die in ihren aufwendigen Abendkleidern das Foyer der Goetheschule in einen Laufsteg verwandelten bei der Modenschau des Bönener Modehauses Prestije.

Bönen – Rund herum zufrieden waren die Aussteller wie auch das Publikum mit der zweiten Auflage der BIG-Gewerbeschau „Bönen kann was“ am Samstag im Foyer der Goetheschule.

„Die Resonanz ist deutlich besser als beim ersten Mal“, meinte Thomas Pinger vom gleichnamigen Sicherheitstechnik-Unternehmen. Pinger, der als Weltneuheit eine von außen per Funk entriegelbare Terrassentür präsentierte, war diesmal nicht der einzige Spezialist für ein sicheres Heim. 

Michel Sulk (ESD-Technik) aus Hamm hat im Januar den Elektroinstallateur Dörnemann und Kohlhaas übernommen. „Wir haben Mitarbeiter und Auszubildende übernommen und sind hier, weil wir bekannt machen wollen, dass die Bönener immer noch denselben Ansprechpartner haben. Neu ist, dass wir unser Portfolio an Sicherheitstechnik einbringen werden.“ 

Zum ersten Mal auf der Messe war Ecopower. Solartechnik und Wärmepumpen bietet die Bönener Firma. „Ein beratungsintensives Thema“, erklärte Geschäftsführer Patrick Bellinghoff. Dem Informationsbedürfnis könne man bei „Bönen kann was“ nicht komplett gerecht werden. „Aber wir präsentieren uns hier“, so das Neumitglied der Bönener Interessengemeinschaft (BIG). 

2. Messe Bönen kann was im Foyer der Goetheschule

Gleiches gilt für Claudia Bollwig. Sie bietet nebenberuflich Klangentspannung an. „Die Bönener sollen erfahren, dass es so etwas auch vor Ort gibt“, erklärte sie. Ihr Stand mit Klangschalen als Massagehilfe wurde den ganzen Nachmittag über gut frequentiert. Für andere wie Bestatter Martin Schulte oder Logopädin Christina Schönhold ging es darum, die Schwelle zur Beratung abzusenken. „Bei mir war Vorsorge ein Thema“, erklärte Schulte. „Interesse bestand bei Logopädie für Schlaganfallpatienten“, so Schönhold. 

Auch der Förderverein der Goetheschule ist zufrieden

Rund herum zufrieden war letztlich auch der Förderverein der Goetheschule. Nicht nur der Kuchenverkauf sei hervorragend gelaufen, betonte Vorsitzender Andreas Kopitz. Richtig gehend „Baff“ war er über die Spende des Bönener Modeunternehmens Prestije. 480 Euro kamen durch Losverkauf zusammen. 

Zudem hatte der Spezialist für Abend- und Brautmode mit einer professionell aufgezogenen Modenschau großen Anteil am diesmal bemerkenswerten Rahmenprogramm von Bönen kann was. Prestije-Mitarbeiter Hikmet Karabulut betonte, dass das Unternehmen ein Bönener Unternehmen sei, auch wenn die Geschäfte größtenteils online abgewickelt werden. 

Den Messeneulingen gefiel die Schau. Und sie werden sich der BIG anschließen. „Dadurch, dass wir in dieses Rahmenprogramm auch noch die beiden Grundschulen eingebunden haben, sind natürlich Eltern und Großeltern vor Ort gewesen“, sprach BIG-Vorstand Ulrich Schmidt von einer Win-Win-Situation. Gleiches gilt in Bezug auf die Einbindung der Sportvereine. 

TuS Bönen und RSV Altenbögge stellten sich zum Beispiel mit Torwurftraining und einer Sportakrobatik-Show in der Goethehalle vor. Heinz Piezocha grillte im Innenhof der Schule „die beste Currywurst der Gemeinde.“ Übrigens mit solchem Erfolg, dass Gröblinghoff-Chef Adam Karwoth die Bratwürste ausgingen. 

Und wie geht es weiter? 

Auch, wenn der Erfolg offensichtlich war, plädierte Schmidt für eine genaue Bewertung durch die BIG. „Wir werden ein Feedback der Beteiligten einholen, gucken, was gut und was nicht so gut lief und dann entscheiden, ob wir im nächsten Jahr wieder aktiv werden. Die Resonanz der Aussteller war jedenfalls durchweg positiv. 

Damit die Bönener in Bönen nicht nur Waren, sondern auch Dienstleistungen kaufen, sei es wichtig, dass die Gewerbetreibenden sich zeigen, meinte Bürgermeister Stephan Rotering. Er selbst nutzte die „Plattform“ bis in den späten Nachmittag für Gespräche. „Es ist für die Gemeinde wichtig, erfolgreiche Unternehmer vor Ort zu haben, die Menschen beschäftigen und nicht zuletzt Steuern zahlen.“

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