Zufahrt und Vorplatz am Turm sind asphaltiert

Große Fortschritte hat die Hammer Baufirma in den letzten Wochen bei der Gestaltung des Alfred-Fischer-Platzes am Förderturm gemacht. Die Arbeiter setzen bereits die Randsteine für die Abwasserrinnen entlang der zukünftigen Parkplätze. ▪

BÖNEN ▪ Die „Aktivisten“ des Fördervereins Zeche Königsborn III/IV konnten es kaum fassen: Eine Woche früher als geplant, rollten die Teermaschinen an, um die Zufahrt und den Vorplatz des Förderturms zu asphaltieren.

Die Gestaltung des Alfred-Fischer-Platzes rund um Bönens Wahrzeichen geht so schnell voran, dass die Besucher des Benefizkonzerts am 23. Dezember ihre Autos vermutlich schon auf den neuen Parkplatzflächen abstellen und trockenen Fußes zum Turmeingang kommen können.

„In zwei Tagen hatten sie praktisch alles asphaltiert. Das hat es ja noch nie gegeben, dass eine Firma am Turm früher fertig wird, als berechnet“, lobte Günter Wagner, der Vorsitzende des Fördervereins, die Hammer Baufirma in höchsten Tönen, als er am Freitagabend den Weihnachtsmarkt besuchte. Ein Loblied auf die Bauarbeiter singt der Verein inzwischen auch auf seiner Internet-Seite (http://www.zeche-koenigsborn.de). „Ruckzuck waren die Kanäle für die Oberflächenendwässerung angeschlossen und das Niveau des Planums, das für eine pfützenfreie Zufahrt sorgt, hergestellt“, heißt es dort.

„Am Rande haben wir auch etwas geholfen“, berichtete Günter Wagner schmunzelnd. „Kleinere Arbeiten“ wie das Umbauen des großen Tores, das nicht genau in der Flucht zum Turm gestanden habe, hätten die Ehrenamtlichen von der „Bauhütte“ übernommen. Außerdem hätten sie die Fundamente beseitigt, die vor einigen Jahren extra für das Notstromaggregat angelegt worden seien.

Zur Zeit werden rund um die zukünftigen Parkplatzflächen die Randsteine für die Abflussrinnen gesetzt. Diese sollen noch in dieser Woche asphaltiert werden, erklärte Thomas Vogel von der Baufirma. „In der kommenden Woche wollen wir dann die wassergebundene Decke aus Dolomitsand auftragen. Wenn es keinen großen Witterungsumschwung gibt, werden wir bis auf ein paar Restarbeiten hinter dem Turm vor Weihnachten fertig“, kündigte der Bauleiter an.

„Das Wetter hat eben gut mitgespielt“, meinte Fachbereichsleiter Horst Becker von der Gemeindeverwaltung. Etwas Zeit werde allerdings noch verstreichen, bis die Böschungen im südlichen Bereich des Geländes abgeschlossen seien. Außerdem müsse auch noch der Rad- und Fußweg vom Turm bis zum Bahnübergang am Schwarzen Weg abgehoben und befestigt werden. Das alles werde sicherlich erst im nächsten Jahr fertig. ▪ li

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