Wohnhaus Auf dem Holtfeld wird offiziell eingeweiht

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Die Bewohner feierten mit den Mitarbeitern, Angehörigen, Nachbarn und allen Beteiligten die Einweihung ihres neuen Zuhauses im Bodelschwingh-Haus.

Bönen – Nach rund acht Monaten In ihrem neuen Zuhause fühlen sich die 24 Bewohner des Wohnhauses Auf dem Holtfeld inzwischen rundum wohl. Das berichteten der Leiter der Einrichtung, Eckart Mank, und seine Mitarbeiter am Montagnachmittag bei der offiziellen Einweihungsfeier des Hauses im benachbarten Fritz-von-Bodelschwingh-Haus. Und das ist natürlich ein guter Grund zu feiern. 

Es gab aber noch einige weitere Gründe dafür, wie während und nach dem Gottesdienst mit Pfarrer Thomas Melloh und Pfarrer Rüdiger Schuch, dem Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Perthes-Stiftung in Münster, deutlich wurde. „Mit dem Haus ist eine große Chance verbunden. In einer Welt, in der Unterschiede von Menschen oft zu Konflikten und zum Teil sogar zu furchtbaren Kriegen führen, brauchen wir Gegenbeispiele von Menschen, die Unterschiede erkennen und zulassen, aber keine Barrieren entstehen lassen – auch nicht in den Köpfen“, sagte etwa Uwe Thünemann von der Diakonischen Stiftung Wittekindshof. Das Haus sei in der Gemeinde, im Sozialraum mit all seinen Freunden und Nachbarn in relativ kurzer Zeit schon eng verbunden. 

Ein Haus für die Zukunft

Rüdiger Schuch sieht in dem Wohnheim für Menschen mit Behinderungen ein Zukunftshaus. „Es kann für ein inklusives Leben stehen“, hofft er. Wie gut die Einrichtung mit ihren Bewohnern und Mitarbeiten inzwischen in der Gemeinde angekommen ist, stellte hingegen nicht nur Bönens stellvertretende Bürgermeisterin Sabine Lutz-Kunz fest. „Wir fühlen uns in der Gemeinde Bönen gut angekommen“, erklärte ebenso Christoph Mertens, einer der beiden Geschäftsführer der Lebensräume gestalten gGmbH, die für das Projekt und das Wohnhaus verantwortlich ist. 

Dabei habe es sechs Jahre gedauert, bis nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages für das Grundstück an der Friedhofstraße am Mittwoch die Einweihung gefeiert werden konnte – eine nicht immer ganz sorgenfreie Zeit. Dafür, dass es am Ende so erfolgreich umgesetzt wurde, bedankten sich Mertens und sein Kollege Stefan Teschlade bei allen Beteiligten – vom Architekten und Bauleiter, den Verantwortlichen bei der Gemeinde und dem Kreis bis hin zu den Mitarbeitern, Bewohnern und deren Angehörigen. 

Die waren anschließend zum geselligen Teil mit Büfett, Bildern von der Bauphase und Gesprächen in den großen Saal des Gemeindehauses eingeladen. Wer wollte, konnte außerdem die Gelegenheit nutzen und sich von Einrichtungsleiter Eckart Mank durch das Wohnhaus führen zu lassen.

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