Weniger Stickoxide an der Bönener Straße in Nordbögge

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Bönen - Die Luft an der Bönener Straße in Nordbögge war im vergangenen Jahr im Durchschnitt etwas besser als in den Jahren zuvor. Das geht aus den Messergebnissen hervor, die das Umweltbundesamt nun veröffentlicht hat.

Demnach wurden 2018 an der Messstation in Bönen im Durchschnitt 36 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO²) pro Kubikmeter gemessen. Ein Jahr zuvor waren es noch 39 Mikrogramm und 2016 lag der Wert sogar bei 40 Mikrogramm und damit genau auf dem von der EU zugelassenen Grenzwert. 

Überschritten worden war dieser Grenzwert in Nordbögge in den Jahren 2012 (44 Mikrogramm) und 2013 (43). Die Messstation, ein sogenannter Passivsammler, hängt in einem Garten in der Nähe der Lärmschutzwand zur Autobahn. Sie misst nur die Belastung von NO² in der Luft. Feinstaubmessungen, die vom Bundesumweltamt von anderen Standorten ebenfalls veröffentlicht wurden, führt die Messstation nicht durch. 

Vor allem ältere Dieselautos sind schädlich

Stickstoffdioxid ist ein Schadstoff in der Luft, der auf natürlichem Wege durch Blitze oder Waldbrände entsteht. Entscheidender ist hingegen, dass die Stickoxide bei Verbrennungsprozessen in Autos, Kraftwerken oder Gasheizungen freigesetzt werden. Innerorts sind vor allem ältere Dieselautos für die NO²-Belastung verantwortlich. Die Schadstoffe können zu Entzündungen in den Atemwegen führen und Atemnot, Husten, Bronchitis oder im schlimmsten Fall sogar Herz-Kreislauferkrankungen hervorrufen. 

Insgesamt wurde der Grenzwert von 40 Mikogramm in 57 deutschen Städten überschritten.

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