Weihnachtsmarkt in Fußgängerzone ein Erfolg

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Familienbande: Während sich Christoph Schlottmann mit einer Lichterkette zierte, trug seine Mutter einen Weihnachtspulli (2. von rechts).

BÖNEN - Richtig gut besucht war das Kulturprogramm des Weihnachtsmarktes. Schon am Freitagabend schwoften hunderte Bönener zur feinstem 20er Jahre Jazz des Neusser Orchesters Muckefuck. Am Samstag dann war kein Durchkommen zwischen Fußgängerzone und Eichholzplatz, als die „Cover Company“ aufspielte und ihrem Bandnamen gerecht wurde.

Nicht alle hingegen, die die 19 Buden besetzten, waren zufrieden mit dem Umsatz. „Die Leute gucken schon, aber bei vielen sitzt das Geld nicht mehr so locker“, meinte Silke Parakenings, die wieder eine Fülle von Edelsteinschmuck in der Auslage hatte. Unzufrieden war sie nicht. „Es macht Spaß, sich mal vom Alltag zu lösen und zu plauschen“, so die Bönenerin. Wieder auf dem Markt stand der Verein Definetz. Nach zwei Jahren Pause präsentierte der allerdings nicht seine Defibrillatoren, sondern verabreichte seinen Kunden Medizin für den Kreislauf. „Wir haben hier zum Beispiel Nikolausflugbenzin und die schwatte Püttbrühe“, lockten Alexander Schellbach und Silvia Lokatis. Infos zum Verein gab´s inklusive. Gleich daneben duftete Deftiges und Süßes. Türkische Spezialitäten vom fritierten „Zigarren-Börek – Sigara Börek“ bis zum süßen Baklava boten Buket und Murat Uzun. Letztes Jahr feierte die Familie – Küchenchefin ist Elif Uzun, – Premiere auf dem Bönener Weihnachtsmarkt. „Es läuft gut soweit“, urteilte Buket Uzun am Samstag.

Seit einigen Jahren schon brennt Werner Brennecke aus seinem Gartenobst Hochprozentiges. Und der Bönener sorgte für Weihnachtsmarkt-Tourismus. Lebensgefährtin Dana Burmistrak kommt aus Balve und lockte ihren Fanclub an die Seseke. „Leider mussten die den Zug um halb sechs Uhr nehmen – es ist der letzte nach Balve.“

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Weihnachtsmarkt Bönen 2015

Aus dem nahen Hamm kam Andreas Beier. „Ich bin öfter hier“, outete er sich als Stammgast. Er käme wegen der Stände, weil auf dem Bönener Weihnachtsmarkt so viel Selbstgemachtes wie das „Holzkopfdesign“ von Jess Klar zu finden wäre. Die Dortmunderin hatte weihnachtliche Sinnsprüche in Baumschnitte geschnitzt. Außerdem bot sie Schmuck. Holzdeko hatte auch die Schreinerin Claudia Plümpe-Guldner in der Auslage ihrer Bude. Neffe Christoph Schlottmann lockte mit einem Lichterketten Pulli an ihren Stand und den der Kita Christ-König mit adventlichen Gestecken. Dort stand unter anderem Mutter Birgit Schlottmann.

Janina Wündisch und Lilli Hartmann waren im Auftrag der Kita Puuzzlekiste unterwegs. Und die beiden Mütter boten Originelles: „Hier haben wir Sauerkraut, selbst eingemacht“, warb Wündisch. Den Vitaminen für innerliche Wohlbefinden setzte Hartmann ein Peeling aus Olivenöl und Honig entgegen. „Mit Zucker als Reibmittel“, erklärte sie. Daneben stand auch Hochaktuelles, nämlich Zaubersand, bei Kindern als Knete voll im Trend.

Nicht nur die Besucher waren glücklich mit dem 26. Weihnachtsmarkt, dessen Ausrichtung lange auf der Kippe stand. „Super, super, super!“, freute sich die Mutter der Veranstaltung Ulrike Elshoff, „es war traumhaft schön, die Arbeit hat sich gelohnt.“ Zum Abschluss begeisterte Clown Püpi die Kleinen. Aber noch mehr der Nikolaus: „Er hat 100 Tüten verteilt, aber auch am Sonntagnachmittag waren bestimmt 300 Leute hier auf dem Markt.“

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