Weihnachtsgottesdienste in der Corona-Krise:

Bönener Kirchengemeinden arbeiten an Konzepten

Krippenspiel in der Alten Kirche Bönen
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Ob es in diesem Jahr auch ein Krippenspiel in der Alten Kirche geben wird, ist ungewiss.

In knapp zehn Wochen ist Heiligabend. Die Kirchen machen sich schon länger Gedanken, wie sie ihre Weihnachtsgottesdienste unter Corona-Bedingungen feiern können. Konkrete Pläne wie in Bergkamen, wo bereits zwei Gemeinden Open-Air-Gottesdienste planen, gibt es in Bönen jedoch noch nicht.

„Aufgrund der aktuellen Corona-Entwicklung ist noch sehr unklar, was machbar ist“, beschreibt Pfarrer Thomas Melloh von der Evangelischen Kirchengemeinde die Planungs-Problematik. Fest steht für das Planungsteam bislang nur eins: „Wenn man singen will, muss man nach draußen gehen. Das wiederum ist wettertechnisch schwierig vorherzusagen“, sagt der Geistliche. Möglich sein könnten kürzere Veranstaltungen, vielleicht in den einzelnen Gemeindebezirken, unter freiem Himmel.

„Weihnachten ist ein sehr emotionales Fest, ohne Gesang kann ich mir das nur schwer vorstellen“, unterstreicht Melloh. Bis Mitte November will die Gemeinde nun abwarten, wie sich die Pandemie entwickelt. „Vielleicht gibt es dann eine Chance, halbwegs verlässlich zu planen“, so Melloh. Vorschläge für die Durchführung von Veranstaltungen habe es vor Wochen bereits von Seiten der Landeskirche gegeben, diese seien jedoch anhand der stark steigenden Zahlen kaum mehr umsetzbar.

In der Pfarrei Sankt Barbara wird beraten

In einem Monat will sich auch die Pfarrei Sankt Barbara Bönen-Heeren konkret zum Planungsstand für die Weihnachts-Gottesdienste äußern. „Es ist derzeit so, dass sich wöchentlich etwas ändert, sodass wir jetzt noch keine Prognose abgeben können“, teilte Benno Heimbrodt über das Gemeindebüro mit. Derzeit befinde man sich noch in vielen Beratungen. Das Vorbereitungsteamteam hofft, in vier Wochen einen möglichen Plan vorzustellen.

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