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Mit(te)machen für Bönen: Am Montag geht‘s mit den Spaziergängen der Bürger durch die „City“ los

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Sabine Radig und Elisabeh Frieling (von links) aus dem Rathaus haben in der Fußgängerzone bereits Schritfzüge aufgebracht, um für die Aktion zu werben.
Sabine Radig und Elisabeh Frieling (von links) aus dem Rathaus haben in der Fußgängerzone bereits Schriftzüge aufgebracht, um für die Aktion zu werben. © Kröger

Was tun für eine Gemeindemitte, die erfüllt was die Bönener sich wünschen? Das ergründen die Planer, indem sie die Bürger zum Gespräch einladen. Die Details:

Bönen – Wie kann die Bönener Mitte attraktiver gestaltet werden? Im Rahmen der Bürgerbeteiligung der Gemeinde sind auf der freigeschalteten Internetplattform bereits die ersten Vorschläge eingegangen. Am Montag und Dienstag starten dann die Innenstadtspaziergänge zur Attraktivierung der Gemeindemitte.

Die Gemeinde Bönen lädt ein: „Zeigen Sie uns Ihre ,Zukunftsorte’ und entwickeln sie gemeinsam mit uns Ideen für eine lebendige Mitte. Unter dem Motto ,Mit(te)machen‘ möchte die Gemeinde Bönen mit allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen.“

Die Rundgänge im Überblick

Die einzelnen Rundgänge richten sich an:

. 8. August, 15.30 Uhr: junge Erwachsene / Familien

. 8. August, 18.30 Uhr: Vertreter von Einzelhandel/Gewerbe/Eigentümer

. 9. August, 10 Uhr: die „ältere“ Bevölkerung“

. 9. August, 15 Uhr: Vertreter von Institutionen

. 9. August, 17 Uhr: interessierte Bürger

Die Rundgänge sollen jeweils 90 Minuten dauern. Im Anschluss sind die Teilnehmer jeweils zu einem Snack eingeladen.

Verschiedene Zielgruppen sind zu unterschiedlichen Uhrzeiten am Montag und Dienstag eingeladen, zukünftige Visionen und Vorstellungen für eine lebendige Innenstadt auszutauschen und zu diskutieren (siehe Info-Box). Startpunkt für die Spaziergänge ist jeweils Darwins Bistro, Bahnhofstraße 75. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss an jeden Spaziergang wird zu einem Austausch bei einem kleinen Imbiss eingeladen.

Ideensammlung auch online

In welche Richtung die Vorschläge der Bürger gehen können, lässt sich bereits online nachlesen. Unter beteiligung.nrw.de/portal/boenen besteht noch bis Ende des Monats die Möglichkeit, auf einer interaktiven Karte konkrete Ideen und Vorschläge zu hinterlassen und direkt zu verorten. Die Ideen sollen im weiteren Prozess berücksichtigt werden.

Was wär‘s mit einem Badeteich?

Sechs Einträge sind dort bislang zu finden. Ein Nutzerwünscht sich ein „komplett neues Feeling“ für die Fußgängerzone, ein anderer hätte gerne mehr Geschäfte für jüngere Leute und ganz groß denkt ein weiterer Teilnehmer: Er würde am Gemeindeteich einen Badebereich und einen Sandstrand einrichten. Mehr Kneipen und eine Diskothek sind ebenfalls gewünscht.

Autos wieder reinlassen?

In einem weiteren Vorschlag wird hingegen gefordert, die Fußgängerzone abzuschaffen und in eine Einbahn-Spielstraße umzuwidmen.

Förderung über Kleinstadtakademie

Die Bürgerbeteiligung wird durchgeführt und gefördert im Rahmen der Pilotphase der Kleinstadtakademie. Diese wurde auf Initiative des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen gestartet. Organisiert und moderiert wird der Prozess vom Deutschen Institut für Urbanistik.

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