Weniger Bönener arbeitslos

Frühling belebt den Arbeitsmarkt im Kreis Unna

Agentur für Arbeit
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755 Bönener sind zurzeit als Arbeitslose bei der Agentur für Arbeit gemeldet.

Die Frühjahresbelebung auf dem hiesigen Arbeitsmarkt hält zwar an, die Langzeitarbeitslosigkeit steigt jedoch. Das geht aus der aktuellen Statistik der Agentur für Arbeit für den Kreis Unna hervor.

So ging die Zahl der Arbeitslosen in den zehn kreisangehörigen Städten im Mai im Vergleich zum Vormonat um 235 auf 16 405 zurück. Vor einem Jahr waren 16710 Frauen und Männer aus dem Kreis Unna auf der Suche nach einer Beschäftigung. Das entspricht einem Rückgang um 1,8 Prozent.

Die Arbeitslosenquote sank jetzt im Mai erneut um 0,1 Punkte auf 7,7 Prozent. In allen zehn Kommunen des Kreises entwickelte sich die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat rückläufig.

Seit mehr als einem Jahr sind 7410 Kreisbewohner auf der Suche nach einer Arbeitsstelle, Ende April waren es 7395. Im Mai 2020 waren allerdings mit 5549 deutlich weniger Langzeitarbeitslose bei der Arbeitsagentur in Hamm registriert.

Zahl der Langzeitarbeitslosen nimmt zu

Ein Jahr und länger sind auch 313 Bönener ohne Arbeitsstelle. Gegenüber dem April ist diese Zahl in der Gemeinde nicht gestiegen, vor einem Jahr gab es aber „nur“ 228 Langzeitarbeitslose in Bönen. Insgesamt sind momentan 755 Bewohner der Gemeinde arbeitslos gemeldet – sechs weniger als im Vormonat, aber 39 mehr als vor zwölf Monaten.

Die positive Entwicklung des Infektionsgeschehens könnte sich demnächst ebenfalls auf den Arbeitsmarkt auswirken. Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es bislang knapp 4930 Anzeigen auf Kurzarbeit für rund 109 750 Beschäftigte. Tatsächlich in Anspruch genommenen wurde die Kurzarbeit bis einschließlich November für 37 675 Mitarbeiter in 2324 Betrieben.

Ab Juni vergangenen Jahres schwächte sich die Anzahl an betroffenen Unternehmen ab und erreichte den bislang niedrigsten Wert im Oktober. Damals wurde in 859 Firmen von 7231 Beschäftigten im Kreis Unna kurzgearbeitet. Im November stieg die Anzahl im Zuge des erneuten Lockdowns noch einmal an und sorgte für 1076 kurzarbeitende Firmen mit insgesamt 8029 betroffenen Beschäftigten.

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