Vorarbeiten für neuen Kreisverkehr an der Bahnhofstraße laufen

+
Warnbaken ersetzen derzeit die entfernten Insel an der Kreuzung Bahnhofstraße/Hammer Straße.

Bönen – Die Arbeiten an der Bahnhofstraße schreiten voran. So wurde am Mittwoch am zweiten Bauabschnitt in Höhe des Penny-Marktes der Asphalt aufgebracht.

Am Donnerstag wurde der frische Belag bereits für den Straßenverkehr freigegeben, so dass zumindest vorübergehend, bis die Bauarbeiten auf der anderen Seite weitergehen, auf die dort stehende Ampel verzichtet werden konnte. Seit Donnerstagabend ist die noch nicht bearbeitete Spur Richtung Bahnhof gesperrt.

Unterdessen hat an der Kreuzung zur Hammer Straße ein Bagger die bisherigen Inseln entfernt. Mit Arbeiten am Kreisel wird es allerdings nicht direkt weitergehen, denn es handelt sich bei der jetzigen Maßnahme lediglich um Vorarbeiten zur Verlegung der Gashochdruckleitung der Thyssengas GmbH. 

Blindgängerverdacht in der Abbiegespur

Die würde unter dem geplanten Kreisverkehr an dieser Stelle verlaufen, dürfe das aber nicht, erklärte Sachbearbeiter Stephan Stein von der Gemeinde. Die Stelle, wo einst die zwei Inseln den Abbiegeverkehr von der Hammer Straße lenkten, wurden bereits am gleichen Tag asphaltiert und dadurch eine ebene Fläche erstellt. Allerdings „provisorisch“, wie Stein meinte, denn bald wird die Straße aufgerissen. Bevor es mit den Arbeiten am Kreisel weitergehen wird, muss zunächst das Gasrohr verlegt werden. 

Auch der Kampfmittelräumdienst wird noch mit einer Bohrung in der Rechtsabbiegerspur zur Bahnhofstraße nach einem Blindgänger suchen. Erste Kontrollen hätten einen Verdachtsfall nahegelegt, so Stein. Wann die Arbeiten am eigentlichen Kreisverkehr beginnen, ist noch unklar. Wenig Bewegung schien es zuletzt in dem als Erstes begonnenen Bauabschnitt gegeben zu haben. 

Hier führte zunächst die Durchtrennung einer falsch verlegten oder eingezeichneten Telefonleitung für Verzögerung. Auch Kabel der GSW seien in zu geringer Tiefe vorgefunden worden, so Fachbereichsleiter Robert Eisler. Diese ‘Störenfriede’ mussten zunächst verlegt werden. Auch die Corona-Pandemie hatte zwischenzeitlich für Verzögerungen gesorgt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare