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Kita Alter Bahnhof Lenningsen feierte 25-jähriges Bestehen mit viel Zirkus

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Von: Markus Liesegang

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Clown Aki jongliert mit Kindern in der Kita Alter Bahnhof Lenningsen
Viel Spaß beim Jonglieren hatten die Kinder mit Clown Aki bei der Geburtstagsfeier. © Markus Liesegang

Gut 350 Besucher, aktuelle und ehemalige Kindergarten-Kinder, Eltern und Großeltern begrüßte Sonja Pankauke-Kaiser am Samstag zum 25. Geburtstag der evangelischen Kita im Alten Bahnhof Lenningsen. „Es ist schön, sich in einer solch großen Zahl endlich einmal wieder begegnen zu können“, freute sich die Einrichtungsleiterin.

Bönen – Die Erwachsenen genossen nach der Andacht mit Pfarrer Joachim Zierke viel Freiraum sich auszutauschen. Die Kinder und der Großteil der Erzieher besuchten derweil Workshops, die der Mitmachzirkus „Bunte Socken“ anbot.

„Wir wollten nach einer so langen Pause nicht, dass die Kinder von Spielstation zu Spielstation hetzen, die Eltern aufpassen müssen“, sagte Pankauke-Kaiser. Außerdem sei das Zirkusprojekt über einen Zeitraum von einer Woche schon länger geplant gewesen, musste wegen der Pandemie aber immer wieder abgesagt werden. Vorteil für die Kinder: Sie mussten nicht den Grußreden lauschen, sondern lernten bei Clown Aki alias Axel Thiemann und seinen Mitarbeitern Menschenpyramiden zu bauen, Diabolos oder Teller zu jonglieren oder auf einer Kugel zu wandern. Und so genossen Eltern und Kinder diesen besonderen Tag in der Kita.

Kinder als Artisten beim 25. Geburtstag Kita Alter Bahnhof Lenningsen
Volles Haus in der Kita Alter Bahnhof Lenningsen: Die kleinen Artisten ernteten viel Applaus. © Markus Liesegang

Einen Dank an die Arbeit der Lenningser Kita, die ja auch Familienzentrum und vieles mehr ist, brachte nicht nur Heike Kleineweischede als wichtige Begleiterin im Kreiskirchenamt Hamm mit. Bönens stellvertretender Bürgermeister Thomas Köster erinnerte an die Startschwierigkeiten, zum Beispiel beim Grundstückskauf und an die damals beherrschende Frage: Brauchen wir überhaupt eine weitere Kita, gibt es genug Kinder? Das mute heute seltsam an, meinte Pankauke-Kaiser. „Wir könnten ja mehr Plätze gebrauchen.“ Die Einrichtung wolle mit dem Jubiläumsfest auch in die Zukunft schauen. Passend dazu stellte Landschaftsarchitektin Birthe Rummler die Pläne des künftigen Naturkindergartens vor.

Um 15 Uhr hieß es Bühne frei, zunächst für die Tanzgruppe, die mit Thiemann, Tochter Merle und Elena Rademacher eine Choreographie zu Aviciis „Hey Brother“ auf die Beine gestellt hatte. „Normalerweise studieren wir das eine Woche lang ein, heute haben wir es in 90 Minuten geschafft“, lobte Clown Aki die kleinen Artisten, die von ihren Eltern beklatscht wurden.

Marcel Werny (eventbude) schleppte nach der Show fleißig Boxen für die abendliche Party. Angst vor Beschwerden aus der Nachbarschaft musste niemand haben. „Die sind doch alle hier“, meinte Anwohner Werny.

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