Bereits am Montagabend gegen 20.15 Uhr

Verhängnisvolle Kettenreaktion auf A2 bei Bönen: Mann aus Hamm verletzt

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Nach dem Unfall blieb die A2 in Fahrtrichtung Hannover zunächst komplett gesperrt, dann wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

[Update 17.47 Uhr] Bönen - Der misslungene Versuch eines 29-Jährigen, an der Anschlussstelle Bönen auf die A2 in Richtung Hannover aufzufahren, hat am Montagabend eine Kettenreaktion mit zwei Verletzten und insgesamt fünf beschädigten Fahrzeugen nach sich gezogen. Das teilte die Polizei Dortmund erst am Dienstagabend mit. Die Autobahn war für eine knappe Stunde gesperrt. Sachschaden: rund 23.000 Euro.

Ersten Ermittlungen der Polizei Dortmund zufolge fuhr der 29-Jährige gegen 20.15 Uhr an der Anschlussstelle Bönen auf die A2 in Richtung Hannover. 

"Aus bislang ungeklärter Ursache nutzte der Mann dazu allerdings nicht die Beschleunigungsspur. Der Honda des Mannes rollte direkt zu Beginn der Auffahrt auf den rechten Fahrstreifen der Autobahn. Unweigerlich kam es hier zum Zusammenstoß mit einem Lkw", so die Polizei.

Durch die Wucht des Aufpralls sei der Honda wieder zurück geschleudert worden. "Der Wagen prallte gegen eine Betonwand und rollte schließlich erneut auf die Autobahn. Dies erkannte ein 61-jähriger Lkw-Fahrer rechtzeitig. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, lenkte er den Sattelzug vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen", heißt es weiter.

Doch auch dieser plötzliche Spurwechsel habe Folgen gehabt: "Der 31-jährige Fahrer eines Smarts musste nun ebenfalls die mittlere Spur wechseln, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Er scherte nach links aus, ließ dem nachfolgenden Verkehr jedoch keine Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen. Ein 56-jähriger Hammer fuhr auf das Heck des Kleinwagens auf.

Rettungswagen fuhren den 29-Jährigen aus Oerlinghausen sowie den 56-Jährigen aus Hamm in nahe gelegene Krankenhäuser. Sie wurden leicht verletzt."

Die Feuerwehr Bönen war alarmiert worden, weil möglicherweise Personen in den Fahrzeugen eingeklemmt seien. Das bestätigte sich vor Ort nicht. Die Verletzten wurden von Rettungswagen zunächst vor Ort medizinisch versorgt und anschließend in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Die Wehrleute sicherten die Unfallstelle, betreuten die unverletzten Unfallbeteiligten und beseitigten Trümmerteile. Die Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

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