Viel Licht und frische Farben: VHS ist in Heeren eingezogen

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VHS-Leiter Dr. Thomas Freiberger freut sich über den neuen Vortragsraum mit 45 Plätzen.

Kamen/Bönen – Noch sind nicht alle Kartons ausgepackt, aber der Umzug in die ehemalige Käthe-Kollwitz-Schule von der Stadtmitte nach Heeren ist bereits vollzogen: Ab sofort ist die Kamener Abteilung der VHS Kamen-Bönen ein gutes Stück näher an die Gemeinde heran gerückt.

So sind künftig auch die Kamener Veranstaltungen, Vorträge oder Sprachkurse für Bönener schneller zu erreichen. Hausherr Dr. Thomas Freiberger freut sich aber nicht nur über das sanierte Gebäude in der Mitte zwischen beiden Ortskernen, das endlich auch technisch den Ansprüchen an eine moderne Volkshochschule gerecht wird, er hat in dem neuen Haus der Bildung an der Bergstraße 13 jetzt auch doppelt so viel Platz zur Verfügung wie vorher. 

Insgesamt 13 Räume stehen dem VHS-Betrieb zur Verfügung: drei Kursräume, ein Vortragsraum, ein EDV-Raum, ein Atelier, ein Raum für textiles Gestalten, je zwei Sporträume und Werkräume sowie eine Lehrküche bietet das neue Gebäude. Dazu kommt eine Cafeteria, wo sich Kursteilnehmer, aber auch Besucher aufhalten können. 

Frische Farben im neuen Gebäude, frische Ideen bei der Werbung für VHS-Kurse: Esther Hahm von der VHS Bönen und Dr. Thomas Freiberger präsentieren "hausgemachte" freche Plakate.  

Große Fenster, die den Blick auf die grüne Umgebung freigeben und Licht ins Gebäude lassen, und Parkettböden geben den Räumen ein besonderes Flair. „Die Leute sollen sich hier wohlfühlen“, sagt Freiberger. 

VHS Kamen im neuen Gebäude an der Bergstraße 

Jeder Raum hat auch eine Wand in den knalligen VHS-Farben Blau, Orange, Violett oder Grün erhalten. Das soll auch zeigen, dass Volkshochschule nicht angestaubt ist. Moderne Ausstattung, ein Computerraum auf dem neuesten Stand und eine Küche, die keine Wünsche offen lässt: „Wir können uns nicht beklagen, wir sind von der Politik in allen Belangen unterstützt worden“, betont Freiberger. 

Die Lehrküche und angrenzende Räume sowie der Sanitärtrakt haben einen eigenen Zugang und sollen künftig auch für Veranstaltungen vermietet werden. Der Zugang ist natürlich dank Rampen und Fahrstuhl barrierefrei. 

Die ehemalige Käthe-Kollwitz-Schule bietet doppelt so viel Platz wie der alte Standort in der Stadtmitte.

Perfekt für Veranstaltungen ist auch der Außenbereich. Die ehemalige Schule ist von einem Park mit alten Bäumen umgeben, der im Sommer auch genutzt werden soll. Zudem biete das Gelände auch endlich ausreichend Parkplätze, freut sich Freiberger. 

Da könnte seine Bönener Mitarbeiterin Esther Hahm fast ein bisschen neidisch werden. Denn die Alte Mühle als VHS-Veranstaltungsort ist bekanntlich in einem maroden Zustand. Sie hofft, dass sich die Sanierungsarbeiten nicht mehr allzu lange hinziehen. 

Am 20. September wird das „Haus der Bildung“ an der Bergstraße 13 offiziell eröffnet. Galerie im Internet www.wa.de

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