VHS-Zweckverband Kamen-Bönen schreibt schwarze Zahlen

Das Kulturzentrum Alte Mühle Bönen soll in diesem Sommer saniert werden. Foto: Lindemann

BÖNEN - Die Volkshochschule Kamen-Bönen schreibt wieder schwarze Zahlen; der Umbau der Käthe-Kollwitz-Schule in Heeren zum zentralen „Haus der Bildung“ ist vom Bönener Architekten Michael Grams planerisch auf den Weg gebracht worden. Die VHS-Zweigstelle an der Alten Mühle in Bönen soll trotzdem erhalten werden.

Und ein Förderverein soll der Volkshochschule zukünftig mehr wirtschaftliche Möglichkeiten bieten und helfen, die Öffentlichkeitsarbeit zu verbessern. Das waren die wichtigsten Informationen in der Sitzung des VHS-Zweckverbandes, die am Mittwochabend mit allerdings geringer Bönener Beteiligung im Kamener Rathaus stattfand.

Das Haushaltsjahr 2016 endete mit einem Überschuss von 24 384 Euro. Einnahmen von rund 1,084 Millionen Euro standen Ausgaben von knapp 1,060 Millionen gegenüber.

Positiv reagierten die Ratsvertreter aus Kamen und Bönen auf die Pläne, die Architekt Grams für den Umbau der bisherigen Käthe-Kollwitz-Schule in Heeren entworfen hatte. Das Gebäude soll in ein „Haus der Bildung“ umgewandelt und zugleich Haupt-Standort der VHS in Kamen werden. Neben der Erwachsenen-Fortbildung sollen dort unter anderem auch vielfältige Sport- und Kreativkurse möglich sein. „Dann können wir auch Kochurse in Kamen anbieten. Das ist bisher nur in Bönen möglich, gehört aber zu einer modernen Volkshochschule“, erklärte VHS-Leiter Thomas Freiberger, als er die Pläne vorstellte. Die Bönener werden es angesichts der Nähe zu Heeren zukünftig sehr viel einfacher haben, auch die Kamener VHS-Angebote zu nutzen. Das „Haus der Bildung“ soll im Frühjahr 2018 bezugsfertig sein.

Die Sanierung des Kulturzentrums Alte Mühle als VHS-Standort in Bönen soll schon in diesem Sommer über die Bühne gehen. „Das wollen wir nutzen, um den Außenbereich umzugestalten und den Zugang zu unserer Geschäftsstelle im Nebengebäude zu verbessern“, verprach Freiberger auf Anfrage der Bönener SPD-Ratsfrau Sabine Lutz-Kunz.

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