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Vertrag mit Lotto-Zentrale: Polizei im Kreis Unna warnt vor Anwaltsschreiben

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Von: Ansgar Wolfgart

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Wer in diesen Tagen eine Mahnung von einer vermeintlichen Anwaltskanzlei bekommt, sollte genau hinschauen. Es könnte sich um einen Betrugsversuch handeln.

Kreis Unna – Die Polizei im Kreis Unna warnt aktuell vor betrügerischen Mahnschreiben einer vermeintlichen Anwaltskanzlei, die per Post verschickt werden. Die Empfänger werden in diesem Schreiben zur Zahlung eines dreistelligen Betrags aufgefordert.

Angeblich hätten sie einen Vertrag mit der Euro-Lotto-Zentrale geschlossen. Es sind bereits mehrere Geschädigte auf den Polizeiwachen im Kreis Unna erschienen und haben Anzeigen erstattet. Zu einer Überweisung sei es aber bislang nicht gekommen.

Auf Überweisungsbeleg und IBAN achten

Die Polizei rät, auf keinen Fall eine Überweisung oder eine Genehmigung zum Lastschriftverfahren zu erteilen. Im Internet gibt es zu typischen Absendern oder dem Betreff bereits häufig Warnhinweise. Auch bei den Verbraucherzentralen kann man sich Rat holen.

Mahnung Brief Rechnung
Wer in diesen Tagen einen Brief mit einer Mahnung erhält, sollte vorsichtig sein. (Symbolbild) © Christian Charisius

Liegt dem Schreiben ein Überweisungsbeleg bei und die IBAN beginnt nicht mit DE für Deutschland, ist eine Fälschung naheliegend. Den Schreiben, die der Polizei im Kreis Unna vorliegen, ist eine Art Kündigungsschreiben beigelegt. Die Polizei warnt davor, dieses zurückzusenden. Vermutlich dienen diese Schreiben eher dazu, an weitere persönliche Daten zu gelangen.

In den vergangenen Tagen hat die Polizei auch vor einer weiteren Betrugsmasche gewarnt - dabei nutzen Kriminelle den Messengerdienst WhatsApp.

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