Verkehr und Straßenreinigung sind Themen im Bönener Fachausschuss

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Ein besonderes Augenmerk des geplanten Mobilitätskonzeptes soll auf dem Radwegenetz in Bönen liegen.

Bönen – Die Tagesordnung der Sitzung des Ausschusses für Planen, Bauen und Umwelt (PBU) bot am Donnerstagabend offenbar wenig Anlass für Diskussionen. Bei den meisten Abstimmungen waren sich die Mitglieder einig und empfahlen die Beschlussvorlage der Verwaltung an den Rat weiter. 

Vorhersehbar war dies bei der geplanten Aufstellung eines Mobilkonzeptes mit dem Schwerpunkt Radverkehr in der Gemeinde. Schon vor der Sommerpause hatte sowohl der Ausschuss als auch der Rat der Verwaltung den Auftrag gegeben, sich um ein Gesamtkonzept für das Radwegenetz in Bönen zu kümmern. Das soll nun in das Mobilitätskonzept einfließen, die Gemeinde für die Aufstellung Fördermittel beantragen. 

Ebenfalls im Konzept berücksichtigt werden soll der Antrag der fraktionslosen Ratsmitglieder Klaus Herbst, Wolfgang Menges und Hans-Ulrich Reiners. Sie hatten die Gemeinde aufgefordert zu prüfen, ob die Bach-, Mozart- und Lessingstraße als Fahrradstraßen ausgewiesen werden können. 

Tempo 30 vor der Kita

Einstimmig folgten die Gremiumsmitglieder dann dem Antrag der SPD, die Verwaltung soll ermitteln, inwieweit Bönen Mittel aus dem „Sofortprogramm zur Stärkung unserer Städte und Zentren in Nordrhein-Westfalen 2020“ abrufen kann. Auch gegen eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf der Poststraße in Höhe der Kita hatte bis auf Ratsherr Burkhard Geckert (CDU) niemand etwas einzuwenden. Geckert verwies darauf, dass die Poststraße in einem Gewerbegebiet liegt und deshalb nicht zur Tempo-30-Zone erklärt werden könne. Desweiteren sei die Kita dort nur temporär angesiedelt. Dirk Lampersbach (SPD) widersprach: Dort, wo zurzeit noch die Rathauscontainer stehen, sei schließlich eine weitere, dauerhaft ansässige Kita unter der Trägerschaft der Hegemann GmbH geplant. Die Grünen, die diesen Antrag gestellt hatten, waren hingegen damit einverstanden, dass sich die Geschwindigkeitsbeschränkung lediglich im Kita-Bereich und nicht, wie ebenfalls gewünscht, auf die Kreuzung Bahnhofstraße/Am Bahnhof umgesetzt wird. 

Straßenreinigungssatzung einstimmig empfohlen

Und schließlich wurde sogar die im Vorfeld diskutierte Änderung der Straßenreinigungssatzung harmonisch ohne eine Gegenstimme an den Rat weiter empfohlen. 

Zurückgestellt wurden zwei Anträge: Die CDU möchten prüfen lassen, ob eine Durchfahrtsbeschränkung oder Parkregelung für Lkw an der Industrie- und der Nordbögger Straße möglich ist. Zudem wünscht sich die Fraktion einen Wendeplatz in Höhe der Firma Döllken. Dafür sei bereits ein Planungsauftrag erstellt, berichtete Fachbereichsleiter Robert Eisler. Er rechnet kurzfristig mit den Ergebnissen, die dann in der ersten PBU-Sitzung im kommenden Jahr besprochen werden soll. Die BgB fragt hingegen an, ob es machbar ist, den Inlogparc an die Rudolf-Diesel-Straße anzubinden. Da kein BgB-Mitglied im Ausschuss vertreten ist, soll diese Frage in einem anderen Gremium diskutiert werden.

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