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Verein „Yes Africa“ stellt sich in Flierich vor

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Nelli Foumba Soumaoro, Yvonne Chipo Makopa und Yemi Ojo stellten den Verein „Yes Africa“ vor. © Foto: Schinzig

BÖNEN - Gesang in afrikanischer Sprache und Gelächter verdeutlichten die gute Atmosphäre, die den ganzen Tag über in der Alten Schule Flierich herrschte. Der Grund für die Feierlichkeiten: Der in diesem Jahr gegründete Verein „Yes Africa“ aus Hamm lud zur Veranstaltung „Know me and I know you“ (deutsch: „Kenne mich, und ich kenne dich“) ein.

Wir möchten eine Anlaufstelle für hier in der Umgebung lebende Afrikaner sein“, erklärt Nelli Foumba Soumaoro, erster Vorsitzender und Mitgründer von „Yes Africa“. „Genauso wichtig ist es uns aber, den Deutschen Informationen über Afrika zu geben.“ Der aus der Republik Guinea stammende Soumaoro selbst lebt nun bereits seit sieben Jahren in Deutschland und weiß, wie wichtig es ist, mit anderen aus Afrika Eingewanderten im Austausch zu sein.

So standen am Samstag auch einige Diskussionen mit den deutschen und afrikanischen Gästen an, nachdem der zweite Vorsitzende Yemi Ojo einen Einblick in die Tätigkeiten des Vereins gab. Zu diesem Zeitpunkt waren etwa 30 Besucher anwesend. Im Verlaufe des Tages sollten es bis mehr als 100 werden, teils komplett neue Gesichter, teils welche der rund 200 eingetragenen Vereinsmitglieder. Gesprächsthemen waren unter anderem die Situation in Afrika und die der in Deutschland eingewanderten Afrikaner. Moderiert wurde die Gesprächsrunde von Vereins-Sekretärin Yvonne Chipo Makopa.

Vor allem aber sollte das Treffen Spaß machen. Zu Livemusik tanzten die Gäste bis zu später Stunde, Yemi Ojo bot einen Trommel-Workshop an, bei dem besonders die vielen Kinder mit Leidenschaft dabei waren. Zur Stärkung standen frisch gekochte Speisen bereit – sowohl afrikanische als euch deutsche. - ds

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