Urlaubsfeeling, Sand und Cocktails bei Bönen karibisch - Galerie und Video

+
Die Musiker von Furumba bespaßten während ihres Auftritts die kleinen Zuschauer.

Bönen – Entspannende Live-Musik, Schatzsuchabenteuer, Sandburgenbauen – nachdem die Bönener im vergangenen Jahr auf „Bönen karibisch“ verzichten mussten, war das Team von Beach Projekt am langen Pfingstwochenende wieder zur Stelle, um für Urlaubsgefühle auf dem Altenbögger Marktplatz zu sorgen.

Was dabei natürlich nicht fehlen durfte, war die große Cocktailbar im Karibik-Design. Ich habe mich für das vier Tage dauernde Event in der gemütlichen Hütte eingenistet und beobachtet, was die Auszeit mitten in Bönen zu bieten hatte. Und natürlich, welche Angebote den Bönenern am meisten Spaß machten. 

Eine Überraschung ist es nicht: Das Highlight für Jung und Alt war die große Strandfläche mitten auf dem Marktplatz. 65 Tonnen Sand wurden am Freitagvormittag dafür extra auf den Platz geschüttet. Ein Aufwand, der sich augenscheinlich lohnte. Denn egal, wie spät es war, egal, wie gut oder schlecht die karibische Location gefüllt war, egal, ob es gerade sonnig und warm oder verregnet und kühl war: Fast immer sah ich Kinder auf dem Mini-Strand spielen, turnen und toben. 

Wenn die Sonne rauskam, so wie am Sonntag, waren auch die Strandliegen schnell besetzt, die Menschen sonnten sich und faulenzten, die Kinder ließen sich von ihren Eltern im Sand eingraben. Und auch die Live-Band hatte viel Spaß. 

"Bönen karibisch" auf dem Marktplatz

Musste das Trio Fiesta Latina am Freitagabend noch gegen niedrige Temperaturen und Regen anspielen, hatten die Jungs von Furumba am Sonntagabend das Glück, bei bestem Wetter viele gut gelaunte Besucher vor Ort zu haben, die sich auch teilweise von den aufgestellten Tischen bis vor die Bühne an der Strandfläche wagten. 

Vorbildlich waren hier aber erneut die jüngsten Besucher, die zu den Karibik-Rhythmen tanzten und sprangen. Cool: Die Musiker reagierten darauf, dass sie so gut bei den Kindern ankamen, verließen vereinzelt kurzerhand die Bühne und bespaßten ihre jungen Fans ganz nah. 

Nicht immer hatte ich den besten Blick auf die Bühne. Denn natürlich war die Cocktailbar, in der ich Unterschlupf fand, ein begehrtes Ziel der anwesenden „Urlauber“. Klassiker wie „Sex on the Beach“, „Caipirinha“ oder „Tequila Sunrise“, aber auch ausgefallenere Variationen sowie zwei nicht alkoholische Varianten sorgten zu Stoßzeiten für lange Schlangen. 

Ich beobachtete Barkeeper Nassiem al Bosta, wie er mit Leichtigkeit innerhalb kürzester Zeit die unterschiedlichsten Drinks anfertigte. Scheinbar intuitiv schüttete er mal ein bisschen Gin hier rein, mal ein bisschen Grenadine dort rein, mal stampfte er Obst, dann mixte er lässig im Shaker verschiedene Säfte zusammen. 

Dass mich das Prozedere begeisterte, schien er zu merken. Denn gestern schlug dann auch meine große Stunde. In einem ruhigen Augenblick gab mir Nassiem einen kurzen Crash-Kurs im Cocktail-Mixen. Meine Aufgabe: Einen „Erdbeer Caipirinha“ und einen „Sex on the Beach“ anfertigen. Meine Erkenntnis: Gute Cocktails zu mixen und dabei eine gute Figur zu machen sind in meinem Fall zwei gegensätzliche Sachen. Meine Ergebnisse: Konnten sich trotzdem schmecken lassen. Nassiems Bewertung: „Ein paar mal üben wir noch, dann kannste hier anfangen.“ Ich erahnte einen Hauch von Ironie in seiner Stimme. 

Als zwei Mädchen vorbeikamen und Kindercocktails bestellten, griff der geschulte Barkeeper zu den Säften und –zack – standen die fertigen Getränke auch schon auf dem Tresen. Ich durfte nur zugucken. Wahrscheinlich besser so. 

Projektleiter Mel Rutenhofer erzählte mir, dass er mit der dritten Ausgabe von „Bönen karibisch“ sehr zufrieden ist. „Das Wetter war leider nicht immer auf unserer Seite“, bedauerte Rutenhofer. „Aber man merkt, dass die Bönener Lust auf so eine Veranstaltung haben.“ 

Zwar kam am Sonntag aufgrund fehlender Anmeldungen kein Volleyballturnier zustande, aber das Rum Tasting am Freitag, das Sandburgenbauen am Samstag und vor allem den Sonntagabend mit Live-Musik sah der Organisator als vollen Erfolg. Und er versprach: „Wir kommen nächstes Jahr wieder.“ 

Während ich Louisa Noack vom Beach-Projekt-Team dabei beobachtete, wie sie mit einer Gruppe Kindern eine kleine Schatzsuche veranstaltet, nahm ich mir vor, bis „Bönen karibisch - Vol. 4“ an meinen Cocktail-Mixkünsten zu arbeiten. Vielleicht darf ich dann meine Cocktails ja sogar den Gästen anbieten.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare