Umfrageergebnisse für Neugestaltung des Spielplatzes in Bramey ausgewertet

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Jasmin Ruhfaut, Heike Hartl und Wladi Friese werteten die Ergebnisse der Befragung zum Spielplatz an der Grünstraße aus.

Bönen – Die Vorlieben der Menschen ändern sich mit der Zeit. Nicht nur die der Großen, sondern auch die der Kleinen. Um herauszufinden, wie der Spielplatz an der Grünstraße in Bramey zukünftig aussehen soll, setzte Heike Hartl wie schon bei der Errichtung des Spielplatzes auf eine Beteiligungsaktion.

„Es sollte Fleisch an die Sache, ein breites Meinungsbild“, erklärte die zuständige Verwaltungsmitarbeiterin. Ein junger Spielplatz, warum also der Umbau noch innerhalb des Förderzeitraums von 15 Jahren? „Eine Gruppe Jugendlicher hat Ortsvorsteherin Claudia Gebhard angesprochen, dass sie gerne weniger dicken Sand auf dem Fußballplatz haben würden“, sagt Hartl. Da könne man nicht gut laufen und auch der Ball rolle nicht. 

„Ursprünglich war das ja ein Platz für Beachfußball und -volleyball – aber die neue Generation stellt andere Ansprüche.“ Hartl dachte an eine Beteiligungsaktion. Das Kinder- und Jugendbüro entwickelte daraufhin gemeinsam mit dem Jugendforum einen Fragebogen, der im Januar in den Briefkästen Brameys landete. Das Forum brachte direkt am Spielplatz einen Briefkasten an, der am 31. Januar geleert wurde. 

„16 Antworten haben wir eingesammelt“, zählte Ruhfaut ein wenig enttäuscht über die Resonanz. Elf Fußballer sprachen sich für die Verringerung der Sandschicht oder – besser noch – eine Rasenaussaat aus. Zwei Beachvolleyballer möchten den Sand behalten. „Es gibt dort wohl eine Gruppe 28 plus, die dort im Sommer spielt.“ Es gab zudem Wünsche nach einer Drehscheibe und für Maßnahmen gegen Katzenkot im Sand des Spielplatzes. „Und ich weiß, dass es keine streunenden Katzen sind“, appellierte Hartl an die Verantwortung des Besitzers. 

Erfreulich war für die Fragenden, dass der Spielplatz insgesamt gesehen gut ankommt. Eigentlich ist das Ergebnis eindeutig. Hartl will dennoch einmal mit den Volleyballern und Fußballern reden. „Der Platz ist als Begegnungsstätte doch ausdrücklich auch für Erwachsene gedacht.“ Das Problem: Es gibt in der Gemeinde keine offene Möglichkeit, zu beachen, außer eben in Bramey. Die Tendenz ginge aber eindeutig Richtung Rasensaat.

Für die Verringerung der Sandstärke sei dies schon getan, zumal das überschüssige Füllmaterial von der Reitgemeinschaft Hacheney übernommen werde. Die nächsten Schritte: Hartl wird einen Kostenvoranschlag für das Vorhaben in den Rat einbringen. Noch in diesem Jahr soll die Maßnahme dann umgesetzt werden

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