Polizei auf der Suche

Auto überschlägt sich auf der A2: Verursacher fährt davon

Ein Rettungshubschrauber musste auf der A2 landen, nachdem sich ein Pkw mehrfach überschlagen hat.
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Ein Rettungshubschrauber musste auf der A2 landen, nachdem sich ein Pkw mehrfach überschlagen hat.

[Update Dienstag] Nach dem schweren Unfall am Montag auf der A2 zwischen Bönen und Kamener Kreuz, bei dem sich ein Auto überschlug, sucht die Polizei nun nach einem Unfallflüchtigen. Dieser saß in einem grauen Wagen.

Bönen - Der Unfall hatte sich gegen 16.55 Uhr ereignet. Das Auto, das sich überschlug, wurde nach Angaben der Polizei von einer 68-Jähriger aus Recklinghausen gesteuert. 

Zeugen zufolge befuhr die Frau mit ihrem Wagen den linken Fahrstreifen der A2 in Richtung Oberhausen. Etwa 500 Meter vor der Einfädelung zur A1 wechselte offenbar das unbekannte graue Fahrzeug von der mittleren auf die linke Spur. Die 68-Jährige bremste stark ab und verlor die Kontrolle über ihr Auto. Dieses prallte gegen die Betonschutzwand und überschlug sich.

Rettungshubschrauber war im Einsatz

Der graue Wagen fuhr indessen weiter in Richtung Oberhausen. Ein Rettungswagen brachte die verletzte Frau in ein Krankenhaus. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 8.000 Euro.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und Bergungsarbeiten war die Fahrbahn in Richtung Oberhausen bis etwa 18.45 Uhr gesperrt. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Der Fahrer hatte Glück im Unglück und wurde bei dem Unfall nicht lebensgefährlich verletzt.

Hinweise an die Autobahnpolizei

Die Polizei sucht weitere Zeugen, die Angaben zu dem Unfallhergang oder Hinweise zu dem Fahrer bzw. der Fahrerin des grauen Pkw machen können. Sie werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizeiwache Kamen unter Telefon 0231/132-4521 zu melden.

Der Bönener Feuerwehr, die mit Sirenenalarm zur Unfallstelle gerufen wurde, war eine eingeklemmte Person gemeldet worden. Glücklicherweise war die nicht lebensgefährlich verletzte Frau bereits aus dem Fahrzeug befreit, als die Feuerwehr eintraf. 

Kilometerlanger Stau nach Fahrbahnsperrung

Aufgrund der ersten Meldung landete auch ein Rettungshubschrauber auf der Fahrbahn Richtung Dortmund, die gesperrt werden musste. 

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle zusammen mit der Polizei ab und nahm ausgelaufene Betriebsmittel auf. Der Verkehr hatte sich auf einer Strecke von mehreren Kilometern gestaut. 

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