Trotz Kälte: "Bönen karibisch" kommt gut an

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Bönen arktisch statt Bönen karibisch? Nachdem das Wetter am Donnerstag und Freitag zu wünschen übrig ließ, wurde es am Wochenende besser. Das merkten auch die Veranstalter, die das Festival auf dem Altenbögger Marktplatz organisiert hatten. Dann wurde es voller.

Bönen - Die Haustür aufmachen, ein paar Schritte gehen und sich am Strand sonnen können. Klingt unrealistisch? War aber vier Tage lang auf dem Marktplatz in Altenbögge möglich. Von Donnerstag bis Sonntag konnten die Bönener dort zu Live-Musik feiern oder sich mit einem frisch gemixten Cocktail im Liegestuhl auf einer extra für die Veranstaltung hergerichteten Sandfläche entspannen.

Das Angebot wurde von den Einwohnern der Gemeinde durchaus gut angenommen. Allerdings mit Startschwierigkeiten. Am Eröffnungstag verirrten sich nur vereinzelte kleine Gruppen auf den Marktplatz. Trotz der schönen Kulisse mit vielen Palmen und einem Cocktailstand, der optisch nicht schöner karibisches Flair ausstrahlen konnte: Temperaturen von weniger als 15 Grad und Regenschauer hielten viele Interessierte dann doch von einem Besuch im kleinen Paradies ab. Aber: „Generell ist der Eröffnungsdonnerstag der besucherschwächste Tag“, erzählt Veranstalter Tobias Hölper. Bereits seit sechs Jahren organisiert er die Strand-Festivals in verschiedenen Städte. Daher kann er auf einiges an Erfahrung zurückblicken.

Zwar fand die für Donnerstag angesetzte Rumprobe aufgrund der wenigen Besucher nicht statt und auch auf ein Volleyball-Match hatte keiner wirklich Lust. Doch trotz des ungemütlichen Wetters tobten einige Kinder, wenn auch etwas dicker bekleidet, über den Sand.

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Richtig los ging es dann am Freitag. Immer mehr Kinder in immer sommerlicheren Outfits betraten an den Nachmittagen des Wochenendes die Sandfläche, bauten Sandburgen und gingen am Samstag sogar auf eine angeleitete Schatzsuche. Wenngleich die im Flyer angegebenen Zeiten für die Programmpunkte eher Orientierung denn wirkliche Termine waren. So begann die Jagd auf die verbuddelten Gegenstände statt wie angegeben um 12.30 Uhr, erst am späteren Nachmittag.

Das passte so aber ins Gesamtkonzept der Veranstaltung: Die Besucher sollten den Markt betreten und es sich einfach gutgehen lassen, sich entspannen und die Zeit vergessen. Dafür bekamen auch die Erwachsenen genug Möglichkeiten. Neben den Liegestühlen auf dem Sandplatz konnten sich die Besucher mit den Cocktails und anderen Getränken, frisch gemachten Crêpes und Gegrilltem an viele aufgestellte Tische setzen und sich auf angeregte Gespräche einlassen. Am Freitag und Samstagabend spielte den gesamten Abend lang die Live-Band „Furumba“ und verstärkte mit ihren karibischen Songs die Urlaubsstimmung. Entspannung und gute Laune waren garantiert. 

"Bönen karibisch" - Der Samstag

Schon am Freitag nahmen das Angebot viele Bönener wahr, am Samstag füllte sich der Markplatz dann aber so richtig. Bis zur Sperrstunde um 0 Uhr standen und saßen etliche Besucher zusammen und genossen den kleinen Urlaub vor der Haustür. „Ich bin wirklich sehr zufrieden“, äußerte sich Tobias Hölper zu dem besucherstarken Samstagabend. „Bönen karibisch“ endete am Sonntag wenigen Besuchern. Aber es ist kein Abschied für immer: Eine zweite Auflage der Veranstaltung ist bereits in Planung.

"Bönen karibisch" - Donnerstag und Freitag

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