AfD tritt in Bönen nicht zur Kommunalwahl an

+

Bönen/Kreis Unna – Die Alternative für Deutschland (AfD) wird bei der Kommunalwahl am 13. September nicht für den Bönener Gemeinderat antreten. 

Am Montagabend war die Frist für die Einreichung der Wahlvorschläge abgelaufen. Von der AfD liegen im hiesigen Wahlamt keine Vorschläge der Partei vor. 

Für das Amt des Bürgermeisters sollen Thomas Semmelmann als Kandidat der SPD und Amtsinhaber Stephan Rotering als gemeinsamer Kandidat von CDU, Grünen, Bürgergemeinschaft Bönen (BgB) und FDP antreten. Für die Wahl des Gemeinderates haben SPD, CDU, Grüne, BgB, Die Linke und die FDP Wahlvorschläge eingereicht. Die Vorschläge müssen allerdings im Wahlausschuss am morgigen Donnerstag (18 Uhr im Rathaus) noch geprüft und bestätigt werden. 

Elf Parteien kandidieren für Kreistag

Auch für die Wahl des Kreistages und des Landrates liegen die Listen nun vor. Zur Kommunalwahl am 13. September haben die mehr als 300 000 Wahlberechtigten im Kreis Unna vermutlich eine nie da gewesene Auswahl. Elf Parteien und Wählergemeinschaften sowie ein Einzelbewerber haben Wahlvorschläge für den künftigen Kreistag eingereicht, überdies gibt es nicht weniger als fünf Landratskandidaten. Kreissprecherin Constanze Rauert betonte, dass die Vorschläge erst nach Prüfung und Zulassung durch den Wahlausschuss und Veröffentlichung im Amtsblatt offiziell werden. 

Das Gremium tagt am Mittwoch, 29. Juli. Folgende Parteien haben Wahlvorschläge eingereicht: CDU, SPD, FDP, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, AfD, GFL (Gemeinschaft für Lünen), UWG (Unabhängige Wählergemeinschaft), die Familien-Partei, WFU (Wir für Unna), Freie Wähler. Die Familien-Partei und WFU wollen erstmals in den Kreistag. Den Namen des Einzelbewerbers teilte der Kreis noch nicht mit. 

Die vier Landratskandidaten sind bekanntlich Mario Löhr für die SPD, Marco Morten Pufke (CDU), Herbert Goldmann (Bündnis 90/Die Grünen), Susanne Schneider (FDP) und Andreas Dahlke (GFL). 

Der seit 2004 amtierende Landrat Michael Makiolla (SPD) tritt nicht erneut zur Wahl an. Weil die Einwohnerzahl im Kreis zurückgegangen ist, wurde die Zahl der Kreistagsmitglieder reduziert – von 66 plus Landrat auf demnächst „60+1“. So gibt es im Kreisgebiet nicht mehr 33 Wahlbezirke, sondern nur noch 30. Alle Parteien wollten im Grundsatz kreisweit antreten und hätten auch entsprechende Reservelisten eingereicht, berichtet Rauert.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare