Schilder warnen vor großer Gefahr

Tierquäler legt Giftköder im Bönener Mergelbergwald aus

Im Mergelbergwald in Bönen hat ein Unbekannter Giftköder ausgelegt
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Mit Fleisch und Wurst gespickt wurde der Giftköder, den ein Hund im Mergelbergwald gefressen hat.

Bönen - Mit selbst gemalten Schildern warnen Kinder jetzt vor Giftködern im Mergelbergwald. Ihr Hund hatte das in Wurst und Fleisch gehüllte Rattengift am Samstag gefressen. Im letzten Moment konnte er in einer Tierklinik gerettet werden.

Gemeinsam mit ihrem fröhlichen Terrier unternahm die Familie am Samstagnachmittag einen Spaziergang im Mergelbergwald. Der Hund machte dabei die gefährliche Entdeckung und schlang den Giftköder herunter, bevor seine Besitzer etwas dagegen unternehmen konnten. Wie sich später herausstellte, enthielt der Klumpen Rattengift.

Der Hund zeigte ziemlich schnell Vergiftungserscheinungen. Seine Besitzer reagierten sofort und brachten ihn in eine Tierklinik. Dort konnte der Liebling der Familie zwar gerettet werden, doch machen sich die Hundefreunde nun Sorgen um andere Vierbeiner. Schließlich können weitere Köder im Wald liegen. Deshalb haben die Kinder nun Schilder gemalt, auf denen sie vor der Gefahr warnen. Die hängen jetzt an den Eingängen des kleinen Forststückes.

Täter droht empfindliche Strafe

Wer mit seinem Hund durch den Bönener Wald geht, sollte besonders aufmerksam sein und darauf achten, dass dieser nichts vom Waldboden aufnimmt und frisst. Sollte der Täter erwischt werden, droht ihm hingegen eine kräftige Strafen nach dem Tierschutzgesetz. Jemand, der Giftköder auslegt und damit ein Tier verletzt oder tötet, macht sich strafbar und kann wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung zu einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren und Geldstrafen bis zu 25 000 Euro verurteilt werden.

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