Statistik zeigt: Bauen liegt in Bönen weiterhin im Trend

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Auch in Bönen wird weiter viel gebaut

Bönen/Kreis Unna – In Bönen, Fröndenberg und Holzwickede wird weiter rege gebaut. Das geht aus der Statistik 2018 des Fachbereiches Bauen des Kreises Unna hervor, der als untere Bauaufsichtsbehörde für die drei Kommunen zuständig ist.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 1584 Bauvoranfragen, Bauanträge, Nutzungsänderungen und ähnliches bearbeitet (2017: 1625; 2016: 1406). Damit blieb die Bautätigkeit in den drei Kommunen auf hohem Niveau. In Bönen wurden 2018 insgesamt 593 Anträge bearbeitet (2017: 623). 

Im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen ist in der Gemeinde das Interesse an Einfamilienhäusern: Waren 2017 nur neun Anträge gestellt worden, gingen 2018 insgesamt 22 Bauanträge bei der Behörde ein – das entspricht einer Steigerung von rund 150 Prozent. 

Bei den Bauanträgen zu Mehrfamilienhäusern meldet die Kreisbehörde einen leichten Rückgang mit drei zu fünf Anträgen im Jahr 2017. Auch bei den gewerblichen Anlagen liegt die Zahl der Anträge 2018 (39) geringfügig unter dem Niveau des Vorjahre mit 42 Anträgen. Ein ähnlicher Trend ist bei landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden zu beobachten von fünf Anträgen 2017 auf drei im vergangenen Jahr. 

In zehn Fällen wurden Bußgelder verhängt

Dass das Interesse am Bauen nach wie vor groß ist, zeigt die Zahl der sogenannten Bauvoranfragen, die vor einem Bauantrag gestellt werden können. Registriert wurden 2018 insgesamt 47 Voranfragen (2017: 41), in Bönen wurden im vergangenen Jahr 13 Bauanfragen gestellt (2017: 14).

In allen drei Kommunen gestiegen ist die Beliebtheit von Unterstellmöglichkeiten für Kraftfahrzeuge. Insgesamt stieg die Anzahl der bewilligten Anträge für Garagen, Carports und Stellplätze von 53 in 2017 auf 72 im vergangenen Jahr: Davon wurden 24 Depots in Bönen beantragt. 

In 319 Fällen wurde der Fachbereich Bauen des Kreises Unna im Bereich Baulast, Teilungen und Eigentumsbildung tätig (2017: 322). Die Zahl der in der Gemeinde verhängten Bußgelder verdreifachte sich im vergangenen Jahr mit zehn Fällen. 2017 hatte die Behörde nur in drei Fällen Bußgelder verhängt.

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