Statistik der Bönener Bücherei: Weniger Ausleihen, mehr Leser

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34.427 Medien können die Bönener in der Gemeindebücherei ausleihen.

Bönen - Für Bücher, Hörbücher und elektronische Medien bleibt die Gemeindebücherei eine beliebte Anlaufstelle. Zwar gab es 2017 weniger Ausleihen als im Vorjahr. Der Rückgang fällt aber deutlich geringer aus als noch in vorherigen Jahren.

Das geht aus der Statistik der Bücherei hervor. Die ist jetzt im Ausschuss für Familie, Sport und Kultur vorgestellt worden. Die Mitglieder zeigten sich zufrieden mit den Zahlen.

Insgesamt 48.956 Mal haben die Nutzer im vergangenen Jahr etwas in der Bücherei ausgeliehen – darunter 6269 Mal über den elektronischen Dienst Onleihe. In 2016 waren es 49.664 (6323 per Onleihe). Zum Vergleich: Von 2015 auf 2016 ging die Zahl der Entleihungen wesentlich drastischer zurück um rund 6000. Jetzt ist aber erstmals seit der Einführung die Zahl der Entleihungen per Onleihe gesunken. Dennoch wurde das Ziel, dass zehn Prozent der Ausleihen elektronisch erfolgen, mit 15 Prozent erneut übertroffen.

229 Kunden haben sich im vergangenen Jahr neu angemeldet. Die Zahl der registrierten Leser ist damit auf 3312 (2016: 3158) gestiegen. Für mindestens eine Entleihung in 2017 genutzt haben die Bücherei 844 Personen. Das sind etwa 100 weniger als im Vorjahr.

Aktionen für Buchpaten und Leseförderung

Aus 34.427 Medien können die Bönener wählen. Über 2000 davon sind im vergangenen Jahr neu angeschafft worden. Elf davon wurden von Buchpaten finanziert. Die Aktion gibt es seit 2014. Medien im Wert von fast 1500 Euro kamen so in den Bestand. Das Projekt soll weiter ausgebaut werden. Um die Spendenbereitschaft zu erhöhen, plant die Bücherei, dass demnächst auch Patenschaften für Hörbücher, Kinder-CDs und Filme übernommen werden können.

Eine neue Aktion gibt es seit 2017. Auf Initiative der Grünen bekamen im Sommer alle Erstklässler einen Flyer der Bücherei in ihre Schultüte. Darüber registrierten sich sechs Kinder. Die Bücherei will an der Aktion festhalten. Mit den Schulleitern wollen die Mitarbeiter überlegen, wie noch mehr Erstklässler für das Angebot gewonnen werden können.

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