Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

Brandursache kann nicht geklärt werden - Feuer hat alle verwertbaren Spuren vernichtet

ausgebrannte Scheune am Telgenbusch
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Experten konnten die Brandursache nicht eindeutig klären, weil der Grad der Zerstörung alle Spuren zerstört hat. Weiterhin gilt die Scheune am Telgenbusch als einsturzgefährdet.

War es Brandstiftung oder ein technischer Defekt? Diese Frage kann nach dem verheerenden Brand, der die Scheune am Telgenbusch in der Nacht auf den 15. September fast komplett zerstörte, nicht mehr mit Sicherheit geklärt werden. Zu groß war die Zerstörung.

Bönen - Weil Brandstiftung zunächst nicht auszuschließen war, untersuchte ein Experte nach dem verheerenden Brand in der Nacht auf den 15. September, bei dem über 100 Einsatzkräfte im Einsatz waren, die Überreste der zerstörten Scheune am Telgenbusch, in der eine Autoschrauberwerkstatt untergebracht war.

„Die Untersuchung ergab, dass der Zerstörungsgrad dermaßen hoch ist, dass der Brandsachverständige zu keinem endgültigen Ergebnis gekommen ist“, fasst ein Polizeisprecher das Ergebnis zusammen.

Keine verwertbaren Spuren

„Wir können weder Brandstiftung noch einen technischen Defekt ausschließen.“ Da keine verwertbaren Spuren gesichert werden konnten, stellte die Staatsanwaltschaft Dortmund das Verfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung am Dienstag ein.

Großbrand in Bönen: Scheune brennt ab

Großbrand in Bönen: Scheune brennt ab
Großbrand in Bönen: Scheune brennt ab
Großbrand in Bönen: Scheune brennt ab
Großbrand in Bönen: Scheune brennt ab
Großbrand in Bönen: Scheune brennt ab

Das Gebäude wurde durch den Brand so stark beschädigt, dass es weiterhin als einsturzgefährdet gilt. Der Zutritt ist weiterhin untersagt und durch Absperrgitter gesichert, bis ein Gutachten vorliegt, das entweder eine stabile Statik bescheinigt oder den Abriss fordert.

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