Sporthallenboden am MCG wird komplett erneuert

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Die Unterkonstruktion mit der Wärme- und Trittschalldämmung liegt bereits in der Dreifach-Sporthalle am Marie-Curie-Gymnasium. Jetzt sind die Mitarbeiter eines Fachbetriebes damit beschäftigt, den Schwingboden zu verlegen. 

BÖNEN Die Schulen und Vereine machen jetzt Urlaub. Entsprechend sind Klassenzimmer, Fachräume und Sporthallen verwaist. Für die Gemeinde sind die Sommerferien daher ideal, um Handwerker und Fachbetriebe in die Einrichtungen zu schicken.

Für Reparatur- und Sanierungsarbeiten gibt der Schulträger in diesem Jahr 160 000 Euro aus. Das Geld kommt aus dem Bundesprogramm „Gute Schule 2020“. 

Das größte Projekt ist der Austausch des Bodens in der Dreifach-Sporthalle am Marie-Curie-Gymnasium. Die Arbeit dort ist eine für Geduldige. Latte für Latte in exakt dem gleichen Abstand legt die Mitarbeiterin des Fachunternehmens derzeit auf die bereits erneuerte Unterkonstruktion. Es sind Tausende solcher Hölzer, die ihr Kollege anschließend mit dem Elektrotacker befestigt. 

Darauf müssen die Fachleute spezielle Platten verlegen, auf die schließlich der eigentliche Belag aufgetragen wird. Zum Schluss werden noch die Spielfeldlinien für verschiedene Sportarten aufgebracht. Jeder Arbeitsschritt ist Handarbeit. „Mit Maschinen lässt sich da nur wenig ausrichten“, weiß auch Hausmeister Jens Sobel. Selbst kleine Unebenheiten und Lücken müssen unbedingt ausgeglichen werden.

Im Betrieb muss so ein Schwingboden immerhin einiges aushalten. Er liefert die Voraussetzung dafür, dass Kindergartenkinder ebenso wie Senioren, Leicht- oder Schwergewichte, Amateure und Profis ihren Sport hier künftig erfolgreich ausüben können, indem er zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle nachgibt oder stützt. 

Das konnte der alte Boden längst nicht mehr leisten. Ein Wasserschaden hatte Anfang des Jahres dafür gesorgt, dass Teile der Unterkonstruktion komplett durchgefault waren. Er musste also dringend saniert werden. Jens Sobel rechnet aber damit, dass der Austausch im letzten Feriendrittel abgeschlossen sein wird.

Auch anderen Schulen gibt es viel zu tun

Doch auch an anderen Stellen wird derzeit gearbeitet. So werden im Marie-Curie-Gymnasium und in der Humboldt-Realschule Jalousien im Lehrerzimmer ausgetauscht, in der Realschule bekommen außerdem der Beratungs- und der Sanitätsraum sowie die Differenzierungsräume nun einen Sonnenschutz.

Die Wände in einigen Fachräumen werden gestrichen. Sowohl in der Turnhalle der Realschule als auch in der Halle der Pestalozzischule müssen einige Sportgeräte repariert werden. In die Hellwegschule kommt ebenfalls der Maler, um den Wänden einiger Klassenzimmer einen frischen Anstrich zu verpassen. In zwei Klassenräumen muss der Bodenbelag erneuert werden. 

Und selbst an der relativ neuen Goetheschule gibt es etwas zu tun. Die Lüftungsanlage im Hausmeisterbüro sowie einig elektronische Anlagen sollen verbessert und ergänzt werden. Für einige Klassen und für die Offene Ganztagsschule wurden zudem noch Möbel bestellt. Die werden vermutlich aber erst nach den Sommerferien geliefert. 

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