Sind Absperrungen mit Eisenstangen eine Gefahr für Passanten?

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Fest einbetoniert sind die Eisenstangen, die Unbefugte am Parken auf der Brachfläche an der Bahnhofstraße in Altenbögge hindern sollen. Ob diese Barrieren für Passanten gefährlich sind, prüft die Gemeinde jetzt. 

Bönen - Rostige Eisenstangen ragen hoch aus Pflanzkästen an der Brachfläche zwischen Bahnhofstraße und Piplingsgraben in Altenbögge. Für Passanten könnte das eine Gefahrenquelle sein, befürchten Anwohner. Die Gemeinde will das jetzt prüfen.

Eine Reihe hoher Eisenstangen ragen seit einiger Zeit aus Pflanzkästen entlang der Bahnhofstraße an der Einmündung am Piplingsgraben in Altenbögge. Diese Konstruktion soll offensichtlich verhindern, dass die Brachfläche dort als Parkplatz genutzt wird. 

Anwohner sind jetzt besorgt, dass diese „Barrikaden“ gefährlich für Fußgänger oder Radfahrer sein könnten bei einem Sturz etwa, denn die Eisenstäbe sind fest einbetoniert in die Kübel. Auf Nachfrage erklärte die Verwaltung, dass diese Maßnahme nicht von der Gemeinde veranlasst wurde, sondern offensichtlich von dem Grundstücksbesitzer.

„In wieweit eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung besteht, und ob daraus ordnungsrechtliche Maßnahmen zu ergreifen sind, werden wir prüfen“, so Fachbereichsleiter Robert Eisler. Das ehemalige Tankstellengelände, das seit langem ungenutzt ist, wird offensichtlich immer wieder von Unbefugten als Parkplatz genutzt. 

Was aus der Fläche künftig wird, das soll ebenfalls in absehbarer Zeit geklärt werden. „Wir stehen mit dem Eigentümer seit einiger Zeit in Kontakt, um eine zukünftig sinnvolle Nutzung des Grundstückes gemeinsam zu erreichen“, so Eisler. „Aus meiner Sicht ist dies auf einem guten Weg.“

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