Zuschuss aus NRW-Verkehrsministerium

Bahnhof Bönen erhält eine Video-Überwachungsanlage für mehr Sicherheit

Einsame Momente gibt‘s am Bahnhof Bönen außerhalb der Stoßzeiten, das behagt manchen Fahrgästen nicht. Eine Video-Überwachung soll mehr Sicherheit schaffen.
+
Einsame Momente gibt‘s am Bahnhof Bönen außerhalb der Stoßzeiten, das behagt manchen Fahrgästen nicht. Eine Video-Überwachung soll mehr Sicherheit schaffen.

Wer im Bahnhof Bönen eine Zugfahrt beginnt oder beendet, soll sich dabei demnächst sicherer fühlen. Das verspricht nach Mitteilung des NRW-Verkehrsministeriums die Installation einer Video-Überwachungsanlage.

Bönen – Was das Bahnfahren an sich angeht, dürfen sich die Passagiere auf der Schiene allemal sicherer fühlen als auf der Straße. Das Unfallrisiko als Autoinsasse ist um ein Vielfaches höher, auch haben Fahrgäste im Bus zwar erheblich weniger Risiko zu fürchten, als im Pkw, aber immer noch mehr als Pendler und Reisende in der Eisenbahn. Wenn da nur die Sache mit dem Ein- und Ausstieg, also dem Bahnhof, nicht wäre:

Es geht um die bangen Momente

Da kann einem schon mal Angst und Bange werden. Nicht unbedingt an den großen, belebten Drehkreuzen, sondern dort, wo nicht gleich jemand sehen kann, was am Bahnsteig, in Gleistunneln oder verwaisten Gebäuden so vor sich geht. So wie am Bahnhof Bönen eben, der in einsamen Tageszeiten mit seinem Ambiente durchaus Unbehagen auslösen kann. Das soll sich ändern, noch bevor der erhoffte große Wurf des Bahnhofsumbaus ein freundlicheres Umfeld schafft. Und zwar mit einer Video-Überwachung.

85.000 Euro Zuschuss vom Land

Das hat das NRW-Verkehrsministerium mitgeteilt. Mit 85 000 Euro Zuschuss aus einem Sondertopf des Landes von 10 Millionen Euro für Video-Technik an 100 Bahnhöfen im gesamten Land ist der hiesige Halt auf der Strecke Hamm-Unna bedacht worden. Mit den Aufgabenträgern im Schienenpersonennahverkehr, der Bundespolizei und dem Kompetenzcenter Sicherheit (KCS) hat das Ministerium entschieden, an welchen DB-Anlagen eine solche Aufrüstung für mehr Sicherheit geboten ist. Bönen gehört dazu.

Maßnahmen können sofort umgesetzt werden

Die Mittel können sofort abgerufen und investiert werden. Zu zeitlichen Abläufen und anderen Details einer Umsetzung der Maßnahme für den Bahnhof Bönen konnte die Deutsche Bahn noch keine Angaben machen. Ob es sich um eine Aufzeichnungsanlage handelt, die bei begründetem Anlass nachträglich zu Aufklärungszwecken ausgewertet werden kann, ließ sich nicht ergründen. Die Bundespolizei darf solches Material bis zu 30 Tage speichern. Die Videoüberwachung muss mit Schildern ausgewiesen werden. Das soll auch zur Abschreckung von Straftätern beitragen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare