Schwache Resonanz auf Online-Umfrage der Gemeinde

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Einen gut geführten Veranstaltungskalender auf der offiziellen Internetseite der Gemeindeverwaltung halten die Teilnehmer an der Umfrage für wichtig.

BÖNEN - Die Gemeinde bastelt dieser Tage fleißig an ihrem neuen Internetauftritt. Fest steht bereits jetzt: Die Neuauflage von boenen.de wird später an den Start gehen, als geplant.

Ursprünglich sollte die überarbeitete Version bereits Ende des ersten Quartals dieses Jahres online sein. „Diesen Termin werden wir nicht halten können“, sagt Verwaltungsmitarbeiter Christian Heißler. Möglich sei eine Freischaltung Mitte des Jahres, wenn es positiv läuft.

Ein Grund für die Verzögerung ist die Online-Umfrage, bei der Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen Anfang September zwei Wochen lang die Möglichkeit hatten, an der Neuausrichtung der Gemeindehomepage mitzuwirken. Diese Chance nutzten nämlich weitaus weniger Bönener als erhofft: Insgesamt 127 Bürger klickten sich durch den Fragenkatalog und bewerteten Themen und Angebote der Internetseite nach ihrer Wichtigkeit. Mit dieser schwachen Resonanz ist die Umfrage nicht repräsentativ.

„Wir konnten aufgrund der Ergebnisse keinen konkreten Bedarf ableiten“, erklärt Heißler, der das Projekt federführend betreut. Das habe unter anderem eine längere Auswertungsphase nach sich gezogen. Tendenzen seien jedoch aus den Befragungsergebnissen erkennbar, macht der Verwaltungsmitarbeiter deutlich. So sticht zum Beispiel der Veranstaltungskalender klar hervor. 85 Nutzer wählten ihn zur wichtigsten Rubrik im Online-Angebot.

Auch Verwaltungsdienstleistungen bewerteten viele Bürger als besonders notwendig. „Von einer modernen Verwaltung erwarte ich, dass Dienstleistungsangebote auch online genutzt werden können. Ich möchte so viel wie möglich von Zuhause aus erledigen“ , dieser Aussage stimmten 101 Umfrage-Teilnehmer zu, was die grundsätzlichen Erwartungen an den Internetauftritt der Gemeinde angeht.

Mängel und Beschwerden direkt vom heimischen Computer aus mitteilen zu können, hat auch für viele Bürger Priorität. Informationen über Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsmöglichkeiten sowie Städtepartnerschaften stuften die Umfrageteilnehmer als nicht ganz so wichtig ein. Jetzt ist es an der Projektgruppe, die Angaben der Bönener, in denen kaum klare Schwerpunkte erkennbar sind, in das Portfolio der Homepage einzubinden. „Das müssen wir jetzt in Eigenleistung entscheiden“, so Heißler, der sich von dem öffentlichen Aufruf schon den einen oder anderen deutlichen Impuls erhofft hatte. - sho

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