Schützenverein Bramey-Lenningsen-Flierich geht  beim Dorfabend auf vergnügliche Zeitreise

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Zu „Ein bisschen Frieden“ gaben sich bei der Zeitreise auf dem Dorfabend der Schützen auch internationale Politiker die Ehre.

Bönen - Die rund 50 Darsteller beim Stück „Abgedreht am Rad gedreht“ haben es wieder einmal geschafft, dass der Dorfabend beim Schützenfest des Schützenvereins Bramey-Lenningsen-Flierich ein Erfolg wurde und die rund 500 Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen.

Begeistert verfolgten sie die Zeitreise von Sebastian Schlieper als Uwe und Sonja Rudolph als Siggi. Unterstützt wurden die Darsteller von mehreren Helfern, die immer wieder für neue Bühnenbilder sorgten. Eigentlich wollten Uwe und Siggi mit ihren E-Bikes zum Dorfabend fahren, als plötzlich das Rad von Uwe Dampf spuckte. 

Nur Sekunden später waren sie im Jahre 1926 und trafen auf eine Dame, die zum 25-jährigen Jubiläum des Schützenvereins wollte und ganz geschockt über den Kontakt mit der Zukunft war. Dort erfuhren die beiden Radfahrer auch, dass gerade der Zechenturm in Bönen gebaut wurde. 

Dorfabend in Lenningsen

Als Musik- und Tanzeinlage folgte „Der kleine grüne Kaktus“. Es dampfte erneut. Diesmal ging es in das Jahr 1961 und die Zeitreisenden erlebten den Bau der Mauer in Berlin. 

Lustig wurde es beim Besuch im Jahre 1972, als Toni Marschall seinen Hit „Schöne Maid“ erklingen ließ. Aber auch der Auftritt von Scott McKenzie, gespielt von Pfarrer Joachim Zierke, sorgte beim Lied „San Francisco“ für lautstarke Lacher und Applaus. 

1988 trafen die Radler auf Nena. Erinnert wurde auch an die erste Wahl von Rainer Eßkuchen zum Bürgermeister. Beim Lied von Nicole „Ein bisschen Frieden“ folgte eine Tanzgruppe mit Gesichtern unter anderem von Merkel, Trump und Putin. Der nächste Halt war dann beim Mauerfall 1989. 

Ein wahres Highlight bekamen Siggi und Uwe im Jahr 1996, als sie beim Dorfabend des Schützenvereins eine Livesendung von „Wetten dass...“ mit Thomas Gottschalk erlebten. Natürlich verlor Gottschalk seine Saalwette, denn anstatt der geforderten zehn ehemaligen Königinnen und Könige kamen weit über 20. So wird Gottschalk nun bei der Einweihung des neuen Dorfgemeinschaftshauses grillen. 

Siggi und Uwe reisten auf ihren Rädern durch die vergangenen Jahrzehnte.

In der Zeitreise durfte auch der Dorfabend des Jahres 2015 mit dem Besuch der englischen Queen nicht fehlen. Völlig ausgepowert kamen die Beiden schließlich ans Ziel und waren wieder beim Dorfabend des Jahres 2019 angekommen. Es folgte der riesige Beifall des Publikums und alle Akteure des Abends kamen noch einmal zum großen Finale auf die Bühne. 

„Ein toller Abend und eine Superaufführung“, so die Bilanz des Vorsitzenden Detlev Schlieper. Den Verantwortlichen war es wunderbar gelungen, eine Zeitreise zu gestalten, die sowohl Welt- als auch Lokalpolitik widerspiegelte und auch auf die Geschichte des Vereins einging.

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