Schmierangriffe auf Doppelgänger: Figuren müssen gereinigt werden

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Dennis Borkowiak und Caroline Kirchner ärgern sich über die Schmierattacken an den „Doppelgängern“ in der Ortsmitte, denn sie verursachen Arbeit und Kosten. Betroffen sind die Figuren von Pfarrer Benno Heimbrodt (Foto)und Landwirt Christian Möllmann.

Bönen - Eigentlich sollten die Aufstellfiguren, die Doppelgänger bekannter Bönener darstellen, die Ortsmitte rund um den Teich verschönern. Nach Schmierangriffen von Unbekannten müssen die verunstalteten Figuren nun abgebaut, gereinigt und möglicherweise nachgemalt werden.

„Eine echte Schweinerei“, finden Caroline Kirchner vom Kulturbüro und Dennis Borkowiak, Leiter des Bauhofs der Gemeinde. 25 Schüler und Kunstlehrerin Jana Scheffler vom MCG hatten das Kunstprojekt mit Akribie und Begeisterung durchgeführt. 

Alle Persönlichkeiten wurden fotografiert, ihre Abbildungen dann in Kleinarbeit mit Acrylfarbe auf Spanplatten übertragen. Mit einer dicken Schicht Bootslack wurden die Figuren anschließend wetterfest gemacht und von Mitarbeitern des Bauhofes aufgestellt. 

Nun waren die Figuren zwar wetterfest, aber nicht vor den Angriffen besonders ignoranter Schmierfinken sicher. „Wir prüfen, ob wir die Figuren schützen können mit einem Speziallack, an dem solche Sprühattacken nicht haften“ sagt Borkowiak. „Auf alle Fälle verursachen die Schmierereien zusätzliche Kosten.“ 

Caroline Kirchner überlegt, ob angesichts der Graffitis die kunstvoll angemalten Sofas der Aktion „Bönen macht Pause“ (weitere entstehen in der kommenden Woche im Turm) noch in der Fußgängerzone aufgestellt werden sollten oder ob ihnen dann auch ähnliche Verunstaltungen drohen. 

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