Rußrindenkrankheit: Bäume an Friedhofstraße müssen gefällt werden

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Bönen - Der Eichenprozessionsspinner hat uns lange in Atem gehalten, jetzt droht die nächste Baumkrankheit. Mitarbeiter des Bauhofs entdeckten im Wäldchen Am Rehbusch an Ahornbäumen den Ausbruch der Rußrindenkrankheit.

Betroffen sind rund 50 Bäume. Zum Schutz der Bevölkerung wurde das Wäldchen abgesperrt, ebenso die angrenzenden Stellplätze entlang der Friedhofstraße, weil die Bäume relativ schnell absterben und es dann zu Astbruch kommt. 

Fachfirmen werden die betroffenen Bäume in der kommenden Woche fällen und fachgerecht entsorgen. Die Anlieger werden um Verständnis gebeten, dass ein Teil der Stellplätze gesperrt werden muss. Die Rußrindenkrankheit wird durch einen Pilz verursacht, der durch Wassermangel und Hitze geschwächte Bäume befällt. 

An befallenen Bäumen tritt zunächst ein Schleimfluss auf, dann fallen die Blätter ab, später sterben ganze Äste ab. Beim abgestorbenen Baum reißt am Stamm die Rinde auf, darunter ist das Holz rußig schwarz gefärbt. 

Über diesen rußig schwarzen Belag setzt der Pilz eine Vielzahl an Sporen frei, die beim Menschen gesundheitliche Beschwerden wie Reizhusten, Fieber, Atemnot und Schüttelfrost auslösen können. Eine Bekämpfungsmaßnahme gibt es derzeit nicht

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