Vorstoß für Weihnachtsbaum an der Verwaltung

Rathaus bleibt dunkel - Bürgermeister Rotering bringt anderen Lichtzauber ins Gespräch

Frisch gestrichen ist die Alte Mühle tagsüber ein Hingucker. Mit Licht soll das Wahrzeichen auch im Dunkeln gut aussehen.
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Frisch gestrichen ist die Alte Mühle tagsüber ein Hingucker. Mit Licht soll das Wahrzeichen auch im Dunkeln gut aussehen.

Weihnachtsbaum fürs Rathaus? Auf den Vorstoß springt Bürgermeister Rotering nicht so recht an. Aber er hat eine andere leuchtende Idee:

Bönen – Bönens Rathaus sieht in diesem Advent aus, wie es in den vergangenen zwei Jahren in den Wochen vor dem Weihnachtsfest ausgesehen hat. Das schickte Bürgermeister Stephan Rotering erst einmal voraus, als er auf die von Klaus Herbst öffentlich gestellte und vom WA transportierte Frage einging, wie es denn mal mit einem Weihnachtsbaum vor dem Verwaltungsbau wäre. Zur Zierde und jedermanns Freude halt.

„Werden nicht in Aktionismus verfallen“

Für überlegenswert hatte der Rathauschef den Vorstoß in der Fragestunde des Hauptausschusses befunden. Nun ist er auch zu einem Ergebnis gekommen: „Wir werden jetzt nicht in Aktionismus verfallen und noch schnell einen Baum aufstellen“, sagte Rotering auf Anfrage von wa.de. Was dort zukünftig für vorweihnachtliches Flair getan werden könnte, sei abzuwägen, wenn man Kosten und Nutzen genauer betrachte. Außerdem könne sich die aktuelle Adventsbeleuchtung in der Fußgängerzone doch sehen lassen.

Wahrzeichen Alte Mühle ins Licht setzen

„Ich kann mir aber durchaus vorstellen, auch in Bönen etwas mit der farbigen Ausleuchtung von Gebäuden etwas zu machen“, präsentierte Rotering eine andere, nicht an die Jahreszeit gebundene Idee: „An der Alten Mühle als Wahrzeichen bietet es sich an, so etwas mit LED-Technik zu machen. Das wertet das gerade renovierte Gebäude noch einmal extrem auf.“

Beleuchtung der Fußgängerzone wird Thema

Ohnehin wird absehbar Thema sein, wie Bönen sich in ein besseres Licht setzen kann. Über das Integrierte Handlungskonzept zum Umbau der Mitte im Zuge der Untertunnelung des Bahnübergangs sind 1,6 Millionen Euro Städtebauförderung avisiert. „Da wird es auch darum gehen, wie man Licht einsetzen kann, um die Attraktivität der Fußgängerzone zu erhöhen“, erläuterte Fachbereichsleiter Robert Eisler.

Im kommenden Jahr erste Pläne

Die stimmungsvolle Ausleuchtung etwa von Bäumen oder Gebäuden verspreche einen dauerhaften Effekt. Mit einem Planungsauftrag für 200 000 Euro soll kommendes Jahr eine fundierte Diskussionsgrundlage geschaffen werden. 2022 könnte es auf den ersten Metern im Gesamtprojekt Tunnel/Bahnhofstraße ans Bauen gehen.

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