Bei Razzia in Bönen Glücksspielgerät aus dem Verkehr gezogen

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Auch in Bönen fand ein Großeinsatz von Polizei, Zoll, Steuerfahndung und Ordnungsamt der Gemeinde statt.

Bönen/Kreis Unna – Ein Großeinsatz zur Bekämpfung von Clankriminalität wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag im Rahmen der „Null-Toleranz-Strategie“ des Landes NRW auch in Bönen durchgeführt. Unter anderem versiegelte das Ordnungsamt ein Glücksspielgerät. Über mögliche andere Delikte wie Steuervergehen und Wettbetrug darf die Polizei, so ein Sprecher,  keine Auskunft geben.

Gemeinsam waren Kreispolizeibehörde Unna mit Zoll, Steuerfahndung und den Kommunen zwischen 19 Uhr und 1 Uhr im Einsatz gegen Verbrechen und Ordnungswidrigkeiten. In Bönen, Kamen und Unna wurden Shisha-Bars, Wettbüros und eine Teestube umfangreich kontrolliert. 

Während die Polizeibehörde zu vor Ort festgestellten Vergehen wie Steuerbetrug, Wettbetrug oder illegalem Waffenbesitz gestern keine Auskunft geben konnte, bestätigte die Gemeinde Bönen als örtliche Ordnungsbehörde, dass ein Glücksspielgerät versiegelt werden musste, das mit abgelaufener Software betrieben worden war. 

Ferner stellte das Ordnungsamt mehrere Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz und gegen das Gaststättengesetz fest. In diesem Fall fehlten die vorgeschriebenen Preisaushänge. In den nächsten Tagen wird die Gemeinde zu diesen Vergehen die Ordnungswidrigkeiten- beziehungsweise Bußgeldverfahren einleiten. Geschlossen wurde kein Betrieb in Bönen. Welche Betrieben konkret kontrolliert worden sind, dazu konnte die Behörde keine Angaben machen. 

Insgesamt wurden nach Angaben der Polizei in der Nacht etwa 150 Personen kontrolliert. Zwei Personen mussten zur Feststellung der Identität zur Wache mitgenommen werden, und wurden anschließend wieder entlassen. Eine überprüfte Person hatte unerlaubte Betäubungsmittel bei sich. Fast in allen kontrollierten Shisha-Bars stellte der Zoll unversteuerten Tabak sicher.

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