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Betrugsverfahren: Polizei, Staatsanwaltschaft und Zoll durchsuchen Pflegedienst

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Von: Sabine Pinger

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Zoll, Polizei und Staatsanwaltschaft beschlagnahmten unzählige Akten. in Bönen.
Zollbeamte durchsuchte gemeinsam mit den Kollegen der Polizei und Staatsanwaltschaft Dortmund die Räume des Pflegedienstes. © Symbolbild/dpa

Großaufgebot in kleiner Gemeinde: Die Räumlichkeiten eines Pflegedienstes wurden aufgrund eines massiven Verdachts in Bönen und anderen Standorten durchsucht.

Bönen - Mit zahlreichen zivilen Fahrzeugen fuhren die Einsatzkräfte von Polizei, Staatsanwaltschaft und Zoll am Dienstagmorgen vor. Stundenlang durchsuchten sie anschließend die Räume eines Pflegedienstes in Bönen in Nordrhein-Westfalen. Grund ist ein Betrugsverfahren, wie die Polizei sagt.

GemeindeBönen
Größe38,02 km²
Einwohner18.126 (2020)

Betrugsverfahren: Polizei, Staatsanwaltschaft und Zoll durchsuchen Pflegedienst

Wie der Sprecher des Polizeipräsidiums Dortmund angab, wurde zeitgleich ein weiterer Standort des Unternehmens in NRW durchsucht. Zu den Hintergründen konnte er aus ermittlungstaktischen Gründen aber nichts sagen.

Die Beamten beschlagnahmten unter anderem kistenweise Akten, die in Umzugskartons in einem Transporter abgefahren wurden. Laut Polizei wird die Auswertung nun viele Monate in Anspruch nehmen.

Polizei, Staatsanwaltschaft und Zoll durchsuchen Pflegedienst wegen Betrugsverfahren

Wie Staatsanwalt Börge Klepping von der Staatsanwaltschaft Dortmund berichtet, handelt es sich um ein Ermittlungsverfahren gegen das Pflegezentrum.

Das Unternehmen ist seit Jahren in der Gemeinde von Bönen aktiv und kräftig gewachsen. Nach eigenen Angaben beschäftigt es inzwischen mehrere 100 Mitarbeiter in NRW und anderen Bundesländern. Spezialisiert hat es sich auf die außerklinische Intensivpflege insbesondere von Kindern.

Betrugsverfahren: Polizei, Staatsanwaltschaft und Zoll durchsuchen Pflegedienst - Stellungnahme

Vom Pflegedienst selbst bekam unsere Zeitung am Dienstag keine Stellungnahme. „Kein Interesse“, gab eine Mitarbeiterin dazu auf Anfrage an.

Einen anderen Polizeieinsatz verursachte ein missglückter Autoverkauf in Bönen. Ein 21-jähriger Mann soll mit Gewalt und mit tatkräftiger Unterstützung versucht haben, die Sache zu klären. 

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