Neuer Vorstand für Alten Bahnhof

Pfarrer Joachim Zierke gibt Vorsitz des Fördervereins an Wilko Hücking ab

Laptop mit Bildern der Zoom-Konferenzteilnehmer
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Per Zoom-Meeting kamen die Mitglieder des Fördervereins des Familienzentrums Alter Bahnhof Lenningsen jetzt zusammen und wählten einen neuen Vorstand.

Bönen – Mit einem neuen Vorstand geht der Förderverein des Familienzentrums Alter Bahnhof Lenningsen in das Jubiläumsjahr – die Kita wird 25 Jahre. Zu den regulären Neubesetzungen der „zweiten Garnitur“ gesellte sich überraschend die des ersten Vorsitzenden. Pfarrer Joachim Zierke stellte seinen Posten auf der virtuellen Mitgliederversammlung zur Verfügung.

Zum Nachfolger wählten die 20 Teilnehmer an der Zoomkonferenz Wilko Hücking. Als Nachfolger für Pia Deitert als stellvertretende Vorsitzende wählte die Versammlung Rene Strutmann, zweiter Geschäftsführer für Arnd Haase wurde Eick Louven. Elena Rademacher folgt Heike Schulze-Allen als stellvertretende Schriftführerin, neuer Beisitzer wurde Frank Büchting. Den Posten der 2. Kassenprüferin übernahm Nina Oschmann.

In der evangelischen Kirchengemeinde Bönen werde es mit der Pensionierung der anderen beiden Pfarrer Thomas Melloh (West) und Detlef Belter (Nordbögge) bis 2023 große Veränderungen geben. Zierke wisse nicht, ob deren Stellen neu besetzt würden. Die Folge wäre, dass er neben der Verantwortlichkeit für Lennigsen und Katharina-Luther möglicherweise auch noch die für die beiden anderen Kitas bekäme. „Ich habe ja jetzt schon Probleme, Kinder und Eltern zuzuordnen“, gab Zierke zu. „Es wird ein bisschen viel.“ Da in diesem Jahr sowieso ein großer Umbruch im Vorstand anstehe, würde er seinen Posten ein Jahr früher zur Verfügung stellen, auch um Kosten beim Amtsgericht zu sparen, die für die Eintragung sonst nächstes Jahr wieder anfallen würden.

Kasse trotz Lockdowns gut gefüllt

Kosten zu tragen, wäre für den Verein allerdings kein großes Problem. Die Kasse ist auch wegen des Lockdownjahres gut gefüllt. Das geplante Zirkusprojekt musste nicht nur 2020 nicht bezuschusst werden, über 6000 Euro blieben in der Kasse. Es findet auch in diesem Jahr nicht statt, bleibt aber auf der Agenda.

Angeschafft wurden im vergangenen Jahr nur ein Frühstückbüffetwagen und ein Trockenregal für Bilder der Kinder. „Wir hätten gerne mehr Geld ausgegeben“, bekannte Geschäftsführer Jan Füser. Sonja Pankauke-Kaiser, Leiterin des Familienzentrums, hätte sich im Gegenzug mehr Aktivitäten gewünscht. Es blieb bei der Verwaltung der wenigen freien Zeit des normalen Alltags im Familienzentrum. Positiv am Jahr sei gewesen, dass man mehr Zeit für die Kinder gehabt hätte. „Wir mussten ja keine Feste vorbereiten. Auch digital sind wir besser aufgestellt“, erklärte sie, „das funktioniert richtig gut.“

Reise durch das ganze Jahr

In diesem Jahr plant das Familienzentrum eine „Reise durch das ganze Jahr“. Es sollten alle eingebunden werden, nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern, so Pankauke-Kaiser. Ideen wie Kunstprojekte oder die Wiederbelebung des Kinoabends seien vorhanden, weitere würden aber noch gesucht. Das Familienzentrum Alter Bahnhof als Holzskulptur von Tischlermeister Strutmann, die farblich gestaltet werde, sei der Start der Reise gewesen. „Aber auch in diesem Jahr wissen wir ja nicht, was möglich ist. Es kommen ständig andere Vorgaben“, so die Kita-Leitung. Vorsichtshalber wurde das Fest zur Feier des Jubiläumsjahres deswegen ins nächste verlegt.

Vorbereitet auf den Rücktritt Zierkes waren natürlich die Verantwortlichen im Verein. Auf den Tag genau konnte Füser benennen, wie lange Zierke im Vorstand des Vereins war. „13 Jahre und 12 Tage“, erklärte der Geschäftsführer. Der neue, junge Vorstand sei in seiner Besetzung zukunftsfähig. „Sie haben junge Kinder in der Kita und es kommen welche nach“, freute sich Zierke, der als Beisitzer das Geschehen weiter verfolgt.

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