Pfarreifusion bringt Gläubige aus Bönen und Heeren noch näher zusammen

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Die Sankt-Bonifatius-Kirche ist die Pfarrkirche der Pfarrei Sankt Barbara Bönen und Heeren

Bönen - Zwei Pfarrgemeinden in Bönen, Sankt Bonifatius und Christ König, sowie eine in Heeren-Werve, die Pfarrgemeinde Herz Jesu: Das ist jetzt Geschichte. Und auch den Pastoralverbund gibt es nicht mehr. Zum 1. Januar sind die Gemeinden zur Pfarrei Sankt Barbara Bönen und Heeren verschmolzen. Was das für die rund 6000 Gläubigen bedeutet und welche Gründe die Fusion hat, erklärt Pfarrer Benno Heimbrodt.

Was hat sich für die Mitglieder der ehemaligen Pfarrgemeinden geändert? 

Im Prinzip hat sich nur geändert, dass aus den drei Gemeinden eine Pfarrei geworden ist. Die Kirchen behalten ihren Namen, Pfarrkirche ist die Sankt-Bonifatius-Kirche in Altenbögge. Die Christ-König- und die Herz-Jesu-Kirche sind quasi „Filialkirchen.“ Ansonsten versuchen wir, dass das Gemeindeleben vor Ort mit seinen Gruppen und Einrichtungen in der bisherigen Form erhalten bleibt. 

Warum war die Fusion überhaupt notwendig?

Sie ist einfach eine neue Struktur. Wir sind auf dem Weg zu einem pastoralen Großraum mit Kamen und Bergkamen. Das wird vermutlich 2020 oder 2021 passieren. Mit der Fusion sind wir dafür nun schon gut gerüstet, weil wir nur noch eine Pfarrei und einen Kirchenvorstand haben. Das lässt sich viel besser organisieren.

Derzeit entstehen überall in Deutschland in der katholischen Kirche solche pastoralen Räume. Etliche Pfarrgemeinden werden zusammengefasst. Welche Gründe gibt es dafür?

Zum einen sind es personelle Gründe. Es gibt immer weniger Priester, aber auch immer weniger Gemeindereferenten, die die Gemeinden betreuen können. Auf der anderen Seite gibt es aber auch immer weniger Gläubige in den Gemeinden.

Hat sich für Sie persönlich etwas durch die Fusion geändert?

Ich muss mich an den neuen Namen gewöhnen. Und ab April habe ich es nur noch mit einem Kirchenvorstand zu tun. Ansonsten bleibt die Arbeit die gleiche, mit Messen, Kommunionsvorbereitung und vielem mehr. 

Welchen Eindruck haben Sie davon, wie die Menschen in der neuen Pfarrei den Zusammenschluss aufgenommen haben? 

Da habe ich ein positives Gefühl. 2003 haben wir ja schon den Pastoralverbund Bönen-Heeren gegründet. Seitdem sind die Leute immer mehr zusammengewachsen. Die Fusion ist jetzt einfach nur der nächste logische Schritt.

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