1. wa.de
  2. Lokales
  3. Bönen

Dr. Peter Petrak tritt seinen Dienst als Leiter des MCG an

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Kira Presch

Kommentare

null
Fachbereichsleiterin Barbara Potthof, Günther Ahlers, stellvertretender Rektor des MCG, Dr. Peter Petrak, neuer Leiter des MCG und Johanne Nau-Wiens von der Bezirksregierung Arnsberg (von links) trafen sich am Dienstag in der Schule zum Gespräch. © Presch

Bönen - Am Mittwoch hat Dr. Peter Petrak offiziell seinen Dienst als Schulleiter am Marie-Curie-Gymnasium Bönen angetreten. Seit drei Wochen ist er aber bereits regelmäßig in der Schule, um sich einen Überblick zu verschaffen und sein Büro einzurichten.

 „Ich habe bisher nur positive Eindrücke“, fasst Petrak zusammen. Von seinem neuen Kollegium sei er sehr herzlich aufgenommen worden, berichtet Petrak. Sein Vorgänger Günther Ahlers, der die Schule über zwei Jahre kommissarisch leitete, habe beeindruckende Arbeit geleistet, sodass die Schule sehr gut vorbereitet sei auf das neue Schuljahr.

Nachdem er inzwischen bereits mehrere Schulbegehungen gemacht hat, zeigt Petrak sich mehr als zufrieden mit seinem neuen Arbeitsplatz. „Die Schule ist sehr gut ausgestattet und ein Ort, wo sich Schüler und Lehrer wohlfühlen können.“ Besonders die tolle Sportanlage des MCG hebt Petrak hervor. Da könne er sich für die Zukunft auch eine Nutzung für überregionale Sportfeste vorstellen.

Spannend sei die Mittellage des Bönener Gymnasiums zwischen den Nachbarkommunen Kamen, Unna und Hamm, die die Möglichkeit biete, über den Tellerrand zu schauen und auch Schüler außerhalb Bönens zu gewinnen mit einer attraktiven Schule und einem guten Lehrangebot. 

„Wir sind ein vergleichsweise kleines Gymnasium mit 600 bis 700 Schülern“, ergänzt Günther Ahlers. „Der Vorteil ist, wir sind übersichtlich und nicht anonym.“ Eine Erhöhung der Eingangsklassen von derzeit zweizügig auf dreizügig wäre wünschenswert, so Barbara Potthoff, zuständige Fachbereichsleiterin bei der Gemeinde, die Schulträger ist.

„Aus Bönen kommen fast alle Kinder mit Gymnasialempfehlung zu uns“, so Ahlers. Allerdings wären zusätzliche Schüler aus den umliegenden Kommunen wichtig angesichts der demographischen Entwicklung. „Es geht aber nicht in erster Linie um Expansion“, so Petrak mit Hinweis auf die stabilen Zahlen der Schule, „sondern um die Qualität des Unterrichts, wo man gerne lernt.“ Das sehe er als Herausforderung an die Schulleitung. „Oberstes Ziel ist es, allen Kindern in Bönen die Möglichkeit zu geben, am Ende ihrer Schullaufbahn mit dem Abitur abschließen zu können“, betont Petrak, dem die Kooperation aller Schulformen in der Gemeinde sehr am Herzen liegt.

Wie gut die Zusammenarbeit mit dem direkten Nachbarn, der Humboldt-Realschule, funktioniert, konnte er bereits in einem ersten Gespräch mit Schulleiterin Sibylle Arlinghaus feststellen. „Ich sehe es als wichtige Aufgabe, ein Klima zu schaffen, das die Durchlässigkeit beider Schulen garantiert.“ „Egal, an welcher Schule in Bönen ein Kind anfängt, es hat alle Chancen bis zum Abitur“, bestätigt auch Johanne Nau-Wiens, zuständige Dezernentin bei der Bezirksregierung Arnsberg. Der Übergang in Klasse sechs zum und vom Gymnasium sei ebenso gegeben wie später der Wechsel in die Oberstufe. „Unsere Aufgabe ist es, den Schülern Selbstvertrauen zu geben und beide Häuser als Einheit des Lernens zu sehen“, macht Petrak deutlich. 

Dabei ende die Aufgabe der Schule nicht mit der Vorbereitung auf die Hochschulreife, betont Petrak. „Den Schülern eine Orientierung zu geben für Studium und Beruf nach der Schule sehe ich als wichtige Herausforderung.“ Dazu will der neue Chef des Bönener Marie-Curie-Gymnasiums in Zukunft auch gute Kontakte zur lokalen Wirtschaft pflegen, „denn in Bönen sind viele Unternehmen ansässig, die interessante berufliche Perspektiven bieten können.“

Auch auf den Einzug von Flüchtlingen in naher Zukunft in direkter Nachbarschaft der Schule in der ehemaligen Kleinschwimmhalle ist Petrak bereits vorbereitet: „Wir wollen von Anfang an Kontakt mit den Bewohnern pflegen und damit auch Ängste abbauen.“

Auch interessant

Kommentare