Pestalozzi-Hauptschule stellt sich und ihr Konzept vor

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Auch die Laptop-Klasse zeigte, was sie bereits im Unterricht gelernt hat.

BÖNEN - Die Schüler intensiv auf das Berufsleben vorbereiten – dass das den Lehrern der Pestalozzi-Hauptschule ein besonderes Anliegen ist, machten sie beim Tag der offenen Tür am Samstagmittag sehr deutlich. Während die Neunt- und Zehntklässler einen 13 Stationen umfassenden Parcours meistern mussten, zeigten die Fünftklässler ihren Eltern begeistert, wie gut sie bereits im Internet recherchieren können.

„Wir haben den Tag der offenen Tür ganz bewusst auf den Samstag unmittelbar nach den Grundschultagen gelegt“, erklärte Schulleiter Reinhard Engler. In der vergangenen Woche besuchten einige vierte Klassen der Bönener Grundschulen mit ihren Klassenlehrern die Hauptschule. Am Samstag war es dann an der Zeit, auch die Eltern einmal einen Blick in den Schulalltag werfen zu lassen.

Und dieser Blick fiel vielfältig aus. Die Besucher konnten selber Armbänder und Holzschlüsselanhänger basteln oder auf einem Sinnesparcours mit verbundenen Augen nur durch Tasten oder Schmecken Gegenstände erraten. In nahezu jedem Klassenraum gab es etwas zu sehen oder zu tun. Schon in der Pausenhalle begrüßten von Schülern unter der Leitung von Kunstlehrerin Annette Klein-Reesink gemalte Bilder die Besucher. „Jede Klasse ist an dem Tag der offenen Tür beteiligt und hat ihre ganz speziellen Aufgaben“, sagte Engler.

Aufgabe eines jedes Schülers der neunten und zehnten Jahrgangsstufe: die Teilnahme am Berufsparcours. An 13 Stationen warteten Tests auf die Schützlinge der Hauptschule, die ihre Fähigkeiten in den Bereichen Handwerk, Elektronik, Gesundheitswesen und Erziehung auf die Probe stellten; Spannung sollte gemessen, Medikamente sollten sortiert und Werkzeuge bestimmt werden. Zu diesem Zweck lud Lehrer Antonius Kleine Profis aus den jeweiligen Gebieten ein, unter anderem vom St.-Bonifatius-Kindergarten Hamm-Werries und der KFZ-Innung.

Bilder sehen Sie hier:

Tag der offenen Tür der Pestalozzi-Hauptschule

Ebenfalls spannend war der Blick in den Raum der Klasse 5a unter der Leitung von Melanie Schwarzhoff. Die Jüngsten der Hauptschule sind zu Beginn des Schuljahres nämlich als Laptop-Klasse an den Start gegangen, in der besonders viel Zeit dem Umgang mit dem Computer gewidmet wird. Immer wieder stürzten Schwarzhoffs Schützlinge mit den Eltern an der Hand in den Klassenraum, um vorzuführen, was sie an den Laptops schon alles gelernt haben. Am Samstag bekamen die Kinder und alle Besucher auch eine besondere Aufgabe: Es galt, per Internetrecherche die Namensgeber der Pestalozzi-Hauptschule herauszufinden.

Was im vergangenen Jahr mit der Laptop-Klasse begann, wird bald mit einer weiteren Klasse mit besonderem Schwerpunkt fortgeführt. Im kommenden Schuljahr soll unter dem Motto „Handy aus – Sport und Bewegung an!“ bei einer Klasse des fünften Jahrgangs der Sport eine wichtige Rolle spielen. Die beiden jungen Lehrer Friederike Chudaske und Johannes Kämmerling, die offiziell am 2. Februar ihre Tätigkeit an der Hauptschule beginnen werden, haben schon spezielle Vorstellungen, was auf die Kinder zukommen wird. So wird mit fünf Stunden Sport in der Woche besonders viel Bewegung auf dem Stundenplan stehen. „Auf diese Weise soll unter anderem die Teamfähigkeit gestärkt werden“, erklärte Chudaske. Die beiden Neuen im Lehrerkollegium stellten dazu passend am Samstag eine Torwand auf, bei der jeder seine Treffsicherheit mit dem Fußball unter Beweis stellen und Preise gewinnen konnte. - ds

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