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Ohne Führerschein erwischt und erneut nicht zur Verhandlung erschienen

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Von: Sylvia Mönnig

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Statue der Justitia
Der Angeklagte erschien erneut nicht zum Verhandlungstermin. © David-Wolfgang Ebener

Eine kleinere Verkehrssünde in der Gemeinde Bönen kommt einen Dortmunder jetzt teuer zu stehen. Die Polizei wurde auf ihn aufmerksam und es stellte sich heraus, dass der 24-Jährige ohne Führerschein hinter dem Steuer eines Pkw saß.

Unna/Bönen –Zu seinem Prozess vor dem Amtsgericht in Unna erschien der junge Mann erneut nicht. Das hat Folgen.

Es war ein Stoppschild, das dem Dortmunder zum Verhängnis wurde. Auf der Bahnhofstraße übersah der 24-Jährige das Verkehrszeichen in den späten Abendstunden des 4. November – vor den Augen der Polizeibeamten. Die kontrollierten den Mann daraufhin und stellten dabei fest, dass ihm die Fahrerlaubnis fehlte.

Ende Juni sollte er sich zum ersten Mal wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis vor dem Unnaer Amtsgericht verantworten. Von dem einschlägig vorbestraften Mann fehlte allerdings jede Spur. Daraufhin wurde ein Strafbefehl mit 1000 Euro Geldstrafe und sechs Monaten Sperrfrist zur Erteilung einer Fahrerlaubnis erlassen.

Damit war er aber offenbar ganz und gar nicht einverstanden. Er legte Einspruch ein. Deshalb sollte der Fall nun doch noch verhandelt werden. Bei Aufruf der Sache tat sich aber wieder nichts. Die zwangsläufige Konsequenz: Der Einspruch gegen den Strafbefehl wurde verworfen.

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