Neuer Rasenmäher für Bönen: Fachbereichsleiter im Interview

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Der Rat der Gemeinde hat der Anschaffung eines Großflächenrasenmähers zugestimmt.

Bönen - Der Rat hat in seiner Sitzung am Donnerstagabend der Anschaffung eines neuen Großflächenmähers mit drei Gegenstimmen mehrheitlich zugestimmt. Die Diskussion um die Investition schlug sowohl in den Ausschüssen als auch in den sozialen Medien hohe Wellen. 

Die Verwaltung hat dafür zunächst 125 000 Euro im Haushalt veranschlagt. Einige Bürger werfen der Gemeinde vor, mit dem Kauf des Gerätes Geld zu verschwenden. Mit dem zuständigen Fachbereichsleiter Robert Eisler sprach WA-Redakteurin Kira Presch.

Hat sich die Gemeinde bereits für den Großflächenrasenmäher Typ Ransomes MP655 entschieden oder gibt es Alternativen?

Eisler: Vorweg möchte ich zu den Anschaffungskosten klarstellen, dass diese im Bezug zur Nutzungszeit zu sehen sind, die wir mit mindestens zehn Jahren ansetzen. Wir sprechen also von jährlichen Kosten von 12 500 Euro. Das Modell Ransomes MP655 ist das Leitfabrikat des Bauhofes, weil es alle nötigen Anforderungen für die Bearbeitung großer Flächen erfüllt wie Schnittbreite und Schnelligkeit. Es besitzt zudem eine Straßenzulassung und war auch bisher im Einsatz. In der Ausschreibung werden allerdings keine Marken vorgegeben. Dafür werden die geforderten Leistungsmerkmale in einem Leistungsverzeichnis festgelegt und eine Bewertungsmatrix erstellt. Insofern sind wir auch offen für andere Fabrikate.

Nach welchen Kriterien wird die Entscheidung getroffen?

Eisler: Entscheidend sind Wirtschaftlichkeit und Preis. Das heißt, neben den Anschaffungskosten sind Unterhaltungsaufwand, Wartungskosten und Referenzen des Anbieters für uns entscheidend. Wichtig ist auch ein räumlicher Bezug für notwendige Reparatur- und Wartungsarbeiten.

Wie sieht die weitere Zeitplanung aus?

Eisler: Für den Großflächenrasenmäher findet ein ganz normales Ausschreibungsverfahren mit der Vergabestelle in Unna statt, wie es auch bei der Anschaffung anderer Geräte und Fahrzeuge, etwa bei einem Feuerwehrfahrzeug, der der Fall ist. Dann prüft die Vergabestelle die Angebote und es wird ein Vergabevorschlag formuliert. Schließlich wollen wir nicht mehr Geld ausgeben als nötig, und wenn möglich nicht das gesamte Budget ausschöpfen.

Wann kommt der neue Großflächenrasenmäher zum Einsatz? 

Eisler: Das Ausschreibungsverfahren wird etwa drei Monate dauern. Dann hängt es davon ab, wie lang die Lieferzeiten sind, jedenfalls bei einem Neufahrzeug. Bei einem Vorführmodell könnte es natürlich schneller gehen.

Diesen Rasenmäher möchte die Gemeinde kaufen

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